Niederbayern hat langfristig höchstes Wirtschaftswachstum im Freistaat

Gemeinsames Datenhandbuch von IHK, Handwerkskammer, Bezirksregierung und Regionalmarketing erschienen

Bereits zum dritten Mal haben IHK Niederbayern, Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Regierung von Niederbayern und das Niederbayern-Forum e.V. gemeinsam ein umfassendes statistisches Datenwerk für den Regierungsbezirk herausgegeben. Auf über 50 Seiten sind wichtige Zahlen und Fakten – kombiniert mit anschaulichen Grafiken – zusammengefasst. Die Broschüre führt kompakt die zentralen Kennzahlen zum Wirtschaftsstandort Niederbayern auf, zeigt Trends und verdeutlicht Entwicklungen in einzelnen Wirtschaftsbereichen oder Regionen und erlaubt einen Vergleich mit anderen Regierungsbezirken.
Ingesamt betrachtet, kann der Wirtschaftsraum Niederbayern auf beachtliche Erfolge in den vergangenen Jahren zurückblicken. Die Region schneidet bei vielen Indikatoren im bayerischen und deutschen Vergleich überdurchschnittlich gut ab. So kann der Regierungsbezirk für die Jahre 1999 bis 2009 ein Wirtschaftswachstum von 30,1 Prozent vorweisen. Mit diesem Anstieg der Wirtschaftsleistung liegt Niederbayern auf Platz eins der bayerischen Regierungsbezirke. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Wirtschaftswachstum im Freistaat in diesem Zeitraum betrug 23,1 Prozent. Vor allem das produzierende Gewerbe mit seiner Exportstärke und die unternehmensnahen Dienstleister konnten in Niederbayern kräftige Impulse geben. Begünstigt durch das hohe Wirtschaftswachstum konnten in der Region in den vergangenen zehn Jahren 5,4 Prozent mehr Arbeitsplätze geschaffen werden und die Erwerbslosigkeit ist deutlich zurückgegangen. Mit einer Arbeitslosenquote von zeitweise unter drei Prozent in diesem Jahr ist in Niederbayern das Ziel der Vollbeschäftigung erreicht.
Bei der Bevölkerungsentwicklung schnitt Niederbayern schlechter als im bayerischen Durchschnitt ab, der allerdings stark von den Einwohnerzuwächsen im Großraum München gekennzeichnet ist. Während der gesamte Freistaat in den Jahren 2000 bis 2010 ein Bevölkerungswachstum von 2,5 Prozent verzeichnen konnte, betrug der Anstieg in Niederbayern lediglich 1,1 Prozent.
Die Entwicklung innerhalb Niederbayerns ist bei den einzelnen Indikatoren sehr unterschiedlich verlaufen. Während vor allem der westliche Teil im Großen und Ganzen sehr gute Ergebnisse vorzeigen kann, weisen einige Landkreise im östlichen Niederbayern Defizite bei einigen Indikatoren auf. So müssen diese beispielsweise jetzt schon mit Bevölkerungsrückgängen kämpfen, während gerade die Region Landshut aufgrund ihrer Nähe zum Ballungsraum München hohe Einwohnerzuwächse verzeichnet.
„Mehr als in anderen Regionen dominiert in Niederbayern das produzierende Gewerbe. Diese starke industrielle Basis hat zur Erfolgsgeschichte des Standorts beigetragen. Ein Verbund aus technologisch hochrangigen Produzenten, Zulieferbetrieben, Dienstleistern und Händlern sowie Hochschulen und Technologiezentren macht die Region zum Problemlöser und garantiert die marktgerechte Umsetzung neuer Verfahren und Produkte“, stellt IHK-Präsident Dr. Josef Dachs fest. „Mit kundenspezifischen Lösungen sowie hochwertigen Erzeugnissen und Dienstleistungen verstehen es die Unternehmen bei ihren Kunden im In- und Ausland zu punkten“, fügt Dachs hinzu.
„Das niederbayerische Handwerk erfüllt mit seinen hohen Qualitätsansprüchen und seiner Innovationskraft die individuellen Erwartungen seiner Kunden. Der erfreuliche Aufstieg Niederbayerns wäre ohne das leistungsfähige Handwerk so nicht möglich gewesen“, ergänzt Franz Prebeck, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz.
„Die Erfolge der vergangenen Jahre können uns zuversichtlich machen, dass wir jetzt auch die große Herausforderung des demographischen Wandels in Niederbayern meistern. Wir müssen den Menschen durch eine aktive Wirtschafts- und Strukturpolitik eine positive Perspektive in allen Teilen unserer Region geben", sagt Regierungspräsident Heinz Grunwald.
Das Datenhandbuch „Standort Niederbayern – Strukturdaten 2011“ ist zum Download im Internet unter www.ihk-niederbayern.de, www.hwkno.de, www.regierung.niederbayern.bayern.de abrufbar.

Landrat Meyer fordert strengste Prüfung der Temelin-Erweiterung: Rückendeckung aus München und Berlin

Landkreis-Chef verweist auf tiefe Verunsicherung in der bayerischen Öffentlichkeit – Tschechische Behörden sollen Erörterungstermin für deutsche Einwendungen organisieren

Die geplante Erweiterung des Kernkraftwerkes im böhmischen Temelin um zwei Reaktorblöcke wird im grenznahen Bayern und besonders im Landkreis Passau mit großer Sorge und auch Verunsicherung gesehen. Landrat Franz Meyer hat diese Befürchtungen in Schreiben an die Umweltministerien in München und Berlin sowie an Wirtschaftsminister Martin Zeil weitergegeben. Meyer hatte dabei darauf gedrängt, dass sowohl auf Landes- wie auch auf Bundesebene alles getan werde, um die Bedenken der Menschen in den laufenden Genehmigungsprozess, besonders aber in das derzeitige grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren (UVP-Verfahren) einzubringen. Höchste Sicherheitsstandards seien, so der Landrat weiter, unabdingbar.Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit machte nun gegenüber dem Landrat deutlich, dass Minister Dr. Norbert Röttgen die Ängste der bayerischen Öffentlichkeit bewusst seien. Er lege daher größten Wert auf die deutsche Beteiligung am UVP-Verfahren, das von der EU zwingend vorgesehen sei. Eine Festlegung auf einen bestimmten Reaktortyp sei in diesem Verfahren allerdings nicht vorgesehen. Das Bundesumweltministerium arbeite derzeit eng mit Bayern und Sachsen als Anrainer-Länder Tschechiens zusammen.
Bayerns neues Umweltminister Dr. Marcel Huber gab den Landrat volle Rückendeckung. Der Schutz der bayerischen Bürgerinnen und Bürger habe oberste Priorität. Entsprechend setze sich sein Ministerium mit großem Nachdruck bei den tschechischen Behörden dafür ein, dass höchste Sicherheitsstandards und größtmögliche Transparenz das Genehmigungsverfahren kennzeichnen sollen.
Staatsminister Huber verweist allerdings auf aktuelle tschechische Äußerungen zum weiteren Verfahrensablauf, die Anlass zu Sorge gäben. Daher habe sich Bayern erneut an den tschechischen Umweltminister gewandt, damit die aus Bayern vorgebrachten Einwendungen und Stellungnahmen umfassend geklärt werden. „Das schließt auch ein, dass die Antworten aus Tschechien zu den Einwänden veröffentlicht werden und die bayerische Seite hierzu erneut Stellung nehmen kann.“
Wichtig für das bayerische Umweltministerium sei es nun, dass der ursprünglich für Oktober 2011 in Aussicht gestellte öffentliche Erörterungstermin auch wirklich stattfindet. Dieser müsse laut Huber für die bayerische Bevölkerung leicht erreichbar und mit deutscher Übersetzung durchgeführt werden.
Auch Wirtschaftsminister Martin Zeil stimmte in seiner Stellungnahme mit Landrat Franz Meyer darin überein, dass höchste Sicherheitsstandards für den Temelin-Ausbau unabdingbar sei – das liege „gerade im Interesse Bayerns“.

Gao Zhisheng und der Tag der Menschenrechte

In Dachau hatte der Tag der Menschenrechte 2011 ein besonderes Thema: Menschenrechtsverletzungen in China - auch am Beispiel der friedfertigen Falun Gong-Anhänger und verfolgter Christen sowie deren Anwälte.
Zu den Artikel von TheEpochTimes lesen: www.epochtimes.de/830981_gao-zhisheng-und-der-tag-der-menschenrechte.html

Geschenke ihrer Wahl durften die "Ehemaligen" im adventlich geschmückten Aldersbacher Klosterladen aussuchen. Auf unserem Bild von links die Weißbierprinzessin von 2007/2008, Kristina Röhrner aus Beutelsbach, Anita Böcklbauer aus Gumpersdorf (Weißbierkönigin 2009/10), Brauereidirektor Ferdinand Baron von Aretin, Yvonne Stellner aus Aidenbach (Weißbierkönigin 2010/11) und Sabrina Hinterdobler aus Aldersbach (Königin der Saison 2007/2008).

Wer wird 13. Aldersbacher Weißbierkönigin?

1.000 Euro für den Patenverein, 2.500 Euro für die Weißbierkönigin

Wen darf die 12. Aldersbacher Weißbierkönigin Nicole Wimmer aus Passau beim Frühlingsfest am 5. Mai 2012 als ihre Nachfolgerin krönen? Ab sofort nimmt die Brauerei Vorschläge von Vereinen entgegen und belohnt dies mit künftig 1.000 Euro Prämie, wenn die Kandidatin neue Königin wird. Die junge Dame selbst erhält im Falle ihrer Wahl einen Bargewinn in Höhe von 2 500 Euro. "Das ist doch einen Versuch wert", meinten einige ehemalige Würdenträgerinnen, die die Brauerei zum Bewerbungsauftakt in den anheimelnden Klosterladen eingeladen hatte.
Brauereidirektor Ferdinand Baron von Aretin zeigte sich generös gegenüber den Würdenträgerinnen der Vorjahre. Sie durften sich als Sympathieträgerinnen der Brauerei zum Auftakt der Ausschreibung für die Wahl der nächsten, mittlerweile 13. Weißbierkönigin im stimmungsvoll dekorierten Klosterladen umsehen. Und als Überraschung für sich oder für ihre Lieben ein Mitbringsel aussuchen, egal ob aus dem Bereich Kunsthandwerk oder aus dem großen Geschenkesortiment mit Produkten der Brauerei.  "Da fällt die Wahl schwer," gestand Sabrina Hinterdobler aus Aldersbach, Königin der Saison 2007/2008. Sie wird übrigens ein neues Amt antreten, das der Faschingsprinzessin der Faschingsgesellschaft Aidenbach.
Kristina Röhrner aus Beutelsbach, die ihr seinerzeit als Weißbierprinzessin assistierte, fand letztendlich ebenso das Passende wie Anita Böcklbauer (2009/10) aus  Gumpersdorf  und Yvonne Stellner  aus Aidenbach(2010/11).
Die amtierende Weißbierkönigin Nicole Wimmer aus Passau musste sich entschuldigen; sie laboriert an den Folgen  einer Kieferoperation und blieb mit dick geschwollenen Wangen lieber daheim.
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein bei Brotzeit und  zünftiger Musik durch die "Bamhaggebuam"  im Bräustüberl gab es natürlich für die ehemaligen Königinnen viele schöne Erinnerungen auszutauschen. Einstimmig war auch die Ermunterung an potenzielle Kandidatinnen, sich doch der Wahl zu stellen. Die Vorbereitung dazu übernimmt für Theorie und Praxis Braumeister Peter Wagner, so dass dann bei der Wahl am 5. Mai 2012 im großen Festzelt in Aldersbach nur noch sprachliche Gewandtheit und Sympathiewert, der Gesamteindruck also, die Jury überzeugen müssen.
2012 bringt übrigens für die 13. Weißbierkönigin eine besondere Aufgabe mit sich. Im kommenden Jahr nämlich feiert die Besitzerfamilie von Aretin ein besonderes Jubiläum, nämlich die Übernahme der Klosterbrauerei vor 200 Jahren.
Bewerbungen können Vereine ab sofort bei der Brauerei einreichen. Die Unterlagen dazu lassen sich von der Website der Brauerei: www.aldersbacher.de herunterladen.

Neues IHK-Weiterbildungsprogramm erschienen

Übersicht aller Seminare und Lehrgänge im Jahr 2012

„IHK-Weiterbildung – der Schlüssel zum Erfolg“ – unter diesem Motto steht das neue Pro-gramm der IHK-Akademie Niederbayern, das druckfrisch für das Jahr 2012 vorliegt. Das neue Programm bietet eine ausgewogene Mischung aus bewährten und neuen Themen, die den technischen und organisatorischen Änderungen in der Wirtschaft Rechnung tragen. So ist gibt es beispielsweise erstmals ein Qualifizierungskonzept im Bereich der Faserverbund-kunststoffe.

Neu strukturiert wurden außerdem das Führungskräfte-Training, die Seminarreihe zum Inno-vationsmanagement und der Sprachenbereich. Erweitert wurde die Angebotspalette im Ge-sundheitsbereich mit dem Zertifikatslehrgang  „Gesundheitsmanager“ und Seminaren über Burnout oder Betriebliches Gesundheitsmanagement. Zahlreiche neue Angebote wenden sich an Auszubildende, damit sie besser durch die Abschlussprüfung kommen, und an Ausbilder, die damit auch Bildungspunkte für die Zertifizierung im Rahmen der Ausbilderakademie sammeln können. Mit finanzieller Unterstützung aus dem Europäischen Sozialfonds werden die beiden Lehrgänge „IT-Strategie Manager“ und „IT-Compliance & Risk Manager“ zusätzlich angeboten.

Kernstück des Weiterbildungsangebots ist wie bisher das von den Industrie- und Handels-kammern entwickelte dreistufige Karrieremodell von der Berufsausbildung über die Weiterbil-dung zum Fachwirt, Fachkaufmann oder Meister bis hin zum Technischen Betriebwirt oder Betriebswirt. Seit jeher gilt für die IHK-Akademie dabei der Grundsatz, dass die Seminare und Lehrgänge nicht nur am Sitz in Passau, sondern nachfrageorientiert an möglichst vielen Standorten in Niederbayern angeboten werden. Wer aufgrund ungünstiger Arbeitszeiten, lan-ger Anfahrtswege oder aus sonstigen Gründen nicht an Präsenzlehrgängen teilnehmen kann, kann sich das nötige Wissen online aneignen – auch dafür stehen passende Angebote bereit

Das neue Programm kann telefonisch unter 0851 / 507-142 oder per E-Mail an ih-kakad@passau.ihk.de bei der IHK-Akademie Niederbayern angefordert werden oder im In-ternet unter www.ihk-niederbayern.de/katalog durchgeblättert werden.

Bundesweit spitze: 27 Mathe-Asse aus Bayern siegen bei Bundeswettbewerb Mathematik

Sie beherrschen Zahlen, Formeln und kniffligste Beweisführungen – 27 Schüler aus Bayern haben in der 2. Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik Spitzenergebnisse erzielt. Mit elfmal Gold, zehnmal Silber und sechsmal Bronze stellt Bayern bundesweit die meisten Preisträger. Für ihre herausragenden Leistungen werden die bayerischen Mathe-Asse am Montag, 12. Dezember, in München geehrt.

Die 1. Preisträger heißen: Stefan Bamberger (Heinrich-Heine-Gymnasium München), Andreas Bauer (Gymnasium Vilshofen), Benedikt Fluhr (Staatl. Fachoberschule München), Manuel Gundlach (Gymnasium Neubiberg), Kevin Höllring (Johannes-Scharrer-Gymnasium Nürnberg), Jürgen Kanzler (Allgäu-Gymnasium Kempten), Phi-Long Phan (Maria-Theresia Gymnasium München), Florian Schweiger (Gymnasium Marktoberdorf), Jörn Stöhler (Ignaz-Kögler-Gymnasium Landsberg am Lech), Felix Weig (Gymnasium Carolinum Ansbach) und Jonas Witschel (Frobenius-Gymnasium Hammelburg). Eine Liste aller bayerischen Preisträger gibt es unter www.bildung-und-begabung.de/preisträger_bayern.

Insgesamt haben sich 1.600 Schüler aus ganz Deutschland am Bundeswettbewerb Mathematik 2011 beteiligt. Auf Platz 2 im inoffiziellen Länderranking landeten Sachsen und Baden-Württemberg (jeweils 14  Preise), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (13 Preise) und Berlin (11 Preise).

Der Bundeswettbewerb Mathematik ist ein Angebot von Bildung & Begabung, dem Zentrum für Begabungsförderung in Deutschland. Mit anspruchsvollen und originellen Aufgaben möchte der Wettbewerb mathematikbegeisterte Schüler gezielt herausfordern und fördern. „Die Preisträger haben mathematische Probleme gelöst, die auch Profi-Mathematiker nicht auf Anhieb knacken können“, sagt Hanns-Heinrich Langmann, Leiter des Bundeswettbewerbs Mathematik. „Ihre Ausdauer hat sich ausgezahlt. Sie können sehr stolz auf sich sein.“ 

Für die 1. Preisträger geht es jetzt noch weiter: Sie haben sich für das Bundesfinale qualifiziert, das im Februar in Höchst im Odenwald stattfindet. In einem Fachgespräch mit erfahrenen Mathematikern müssen sie ihre Fähigkeiten erneut unter Beweis stellen. Wer auch hier überzeugt, wird Bundessieger. Kevin Höllring und Jürgen Kanzler tragen diesen Titel bereits – sie haben schon in den Vorjahren im Finale gepunktet. Mit ihrer erneuten Spitzenleistung in den ersten beiden Runden sind sie nun automatisch mehrmalige Bundessieger (Kanzler: 3x, Höllring: 2x).

Die Preisverleihung für die Gewinner aus Bayern findet am Montag, 12. Dezember, in München statt. Gastgeber und Unterstützer ist die TÜV SÜD AG (Westendstr. 199, 80686 München). Der Festakt beginnt um 15.30 Uhr. Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Kontakte zu den Preisträgern werden gerne vermittelt.

Bildung & Begabung ist eine Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, maßgeblich gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Schirmherr ist Bundespräsident Christian Wulff.

Jüngster Landrat Deutschlands präsentiert den neue Bodenmais Katalog 2012

Michael Adam, Bürgermeister von Bodenmais, wurde am vergangenen Sonntag mit 26 Jahren zum jüngsten Landrat Deutschlands gewählt. Er ist nun Chef des Landkreis Regen im Bayerischen Wald. Dieser Landkreis ist mit 2,8 Millionen Übernachtungen und dem Großen Arber als Wahrzeichen einer der belietesten Ferienregionen Deutschlands. Schon im Jahre 2008 wurde Michael Adam mit 23 Jahren jüngster Bürgermeister Deutschlands in seiner Heimatgemeinde Bodenmais im Bayerischen Wald.
Zeitgleich zum Amtsantritt am 1. Dezember präsentiert Michel Adam nun den neuen Jahreskatalog seiner Heimatgemeinde Bodenmais. Der neue Bodenmais Katalog 2012 mit 148 Seiten und Bodenmais DVD ist erschienen. Einmal mehr präsentiert sich der Ferienort Nr. 1 im Bayerischen Wald mit vielen Neuigkeiten und Trends. Egal ob Winter oder Sommer, dass Urlaubsangebot wird immer umfangreicher. Allein im zurückliegenden Jahr hat sich im Ort viel getan und die Entwicklung schreitet stetig voran. So wurden zahlreiche Wellness- und Luxushotels erweitert und ausgebaut, 29 WellVital-Häuser wurden neu zertifiziert. Die neuesten Angebote für Urlauber in Bodenmais sind Drachenfliegen, Mountainbike, das GARMIN/LOWA-Testcenter, die eigene Bodenmais-Währung, Touren durch das umweltfreundliche Bio-Heizkraftwerk, die Bodenmaiser-AdventureCard und das E-Bike-Netz. Andere Angebote, wie das Urwald-Programm, die rund 600 Veranstaltungen und Events, das Programm Golf-by-Bodenmais, der Dorfclub, WellSportAktiv, der Kinderclub oder die Bodenmais Card sind längst etabliert und finden sich auch im neuen Ganzjahreskatalog wieder. Das neue Gesundheits- und Aktivzentrum wird ebenfalls im Gästekatalog vorgestellt.
Bodenmais ist momentan der „Trend-Ferienort“ in Bayern und das aus gutem Grund. Im neuen Gästekatalog hat der Urlauber die Qual der Wahl aus rund 450 Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen und der Katalog ist randvoll mit neuen Urlaubsideen. Und das Qualitäts-Niveau in Bodenmais kann sich ebenfalls sehen lassen und es wird immer besser. Bodenmais bietet die höchste Dichte an FirstClass- und Luxushotels in Bayern. Zahlreiche Hotels sind in den vergangenen Jahren mit begehrten Preisen, wie dem TUI-Holly oder dem HolidayCheck-Award (Publikumspreis) ausgezeichnet worden. Laut dem Magazin Focus sind zwei der beliebtesten Wellness-Hotels Deutschlands in Bodenmais. Das tolle ist: Die Hotels entwickeln sich immer weiter, erweitern ihr Angebot und setzen den Standard immer höher. Davon profitiert der Gast bei jedem Besuch.
Das Motto des Angebots im Katalog könnte auch lauten: „Der richtige Mix macht den Unterschied!“ In Bodenmais wird der Wellness- und Entspannungs-Urlauber ebenso fündig, wie ein Wanderurlauber oder Mountainbiker. Sport und Erholung, Natur und Komfort – diese Dinge schließen einander nicht aus. In Bodenmais sind diese Dinge geballt und in Kombination zu finden. Gesundheitszentrum, Hallenbad, Sauna-Landschaft und jede Menge Wellness-Tempel in den FirstClass-Hotels bieten Erholung und jede Menge Komfort. Die Natur rund um den Ort lädt aber auch zu langen Wanderungen oder Rad-Touren ein und egal, ob Winter oder Sommer, das Sportangebot ist gewaltig. Kurz gesagt: Der Ferienort Bodenmais bietet schon heute fast alles, was das Urlauber-Herz begehrt und die Entwicklung wird sich auch in den kommenden Jahren genau so fortsetzen.
Der Clou zum Amtsantritt von Michael Adam: Jedem Katalog liegt eine Bodenmais DVD mit vielen neuen Informationen rund um Bodenmais bei. Neben dem aktuellem Bodenmais-Film ist auch ein alter Retro-Film auf der DVD enthalten. Im Weiteren erhält jeder Besteller einen Reisegutschein im Wert von 30 Euro geschenkt.
Den neuen Gästekatalog können Sie unter unserer Hotline 01805/ 144 514 51 (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunknetze bis zu 0,42 €), im Internet unter www.bodenmais.de, im Reisebüro wie z.B. beim Reiseportal www.ferienfabrik.de oder per Email an veranstalter@bodenmais.de bestellen. Katalog-Bestellung per Postweg: Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH Bahnhofstraße 56 • 94249 Bodenmais.

Über Bodenmais
Bodenmais ist mit 6.500 Gästebetten der größte Ferienort im Bayerischen Wald und liegt an einem der letzten Urwald-Gebiete Europas. Der Ort bietet die höchste Dichte an FirstClass- und Luxushotels in Bayern. Zahlreiche Hotels sind in den vergangenen Jahren mit begehrten Preisen, wie dem TUI-Holly oder dem HolidayCheck-Award (Publikumspreis) ausgezeichnet worden. Laut dem Magazin Focus sind zwei der beliebtesten Wellness-Hotels Deutschlands in Bodenmais. Im Winter bietet der Ort circa 110 Kilometer schneesichere Langlauf-Loipen und am Großen Arber das modernste Weltcup-Alpin-Skigebiet Deutschlands. In der wärmeren Jahreszeit locken unter anderem fünf Spitzen-Golfplätze in die Golfregion Bodenmais. Mit über 600 Veranstaltungen im Jahr bietet Bodenmais heute alles, was einen modernen Urlaubsort ausmacht.

Wintereinbruch bleibt aus

• Zahl der Arbeitslosen im November: 5.851
• leichter saisonal bedingter Anstieg zum Vormonat um 387 Personen
• Arbeitslosenquote mit 3,6 Prozent um 0,3 Prozentpunkte höher als im Vormonat und um 0,6 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahresmonat
• rund 30 Prozent mehr Stellen als im Vorjahresmonat

Auch zum Ende des Jahres hin gibt es positive Nachrichten vom regionalen Arbeitsmarkt. Im November 2011 waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Passau 5.851 Personen arbeitslos gemeldet, 387 mehr als im Vormonat. Das entspricht einer Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen von 3,6 Prozent und damit einer leichten Zunahme um 0,3 Prozentpunkte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 1.103 Personen weniger arbeitslos (minus 15,9 Prozent).
„Die Situation auf dem regionalen Arbeitsmarkt ist auch zum Ende des Jahres hin stabil geblieben und stellt sich für diese Jahreszeit bemerkenswert gut dar“, freut sich Dr. Klaus Stein, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Passau. Grund für den nur leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Region sei vor allem die günstige Wetterlage der vergangenen Wochen. So konnten witterungsabhängige Tätigkeiten bislang ungehindert fortgeführt werden. Über die Wintermonate hinweg wird jedoch die Arbeitslosigkeit deutlich zunehmen. Dies begründet sich mit dem alljährlich wiederkehrenden saisonalen Verlauf, der den hiesigen Arbeitsmarkt besonders prägt.
Die Zahl der monatlichen Zugänge übersteigt in diesem Berichtsmonat die monatliche Abgangszahl. Im November 2011 meldeten sich 2.434 Personen neu oder erneut arbeitslos und damit 276 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 2.054 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 197 weniger als im November 2010. Seit Jahresbeginn gab es 26.294 Zugänge in Arbeitslosigkeit. Dem gegenüber haben sich seit Januar 2011 28.712 Personen aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet.
Innerhalb des Agenturbezirkes Passau stellt sich der Arbeitsmarkt im November unterschiedlich dar. Vergleichsweise günstig entwickelte sich die Arbeitslosigkeit in Pocking. Dort sank die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 18 Prozent. Dem gegenüber steht die Entwicklung in Waldkirchen mit einer Abnahme von 10 Prozent. Die Spanne hinsichtlich der Arbeitslosenquote reicht von 3,3 Prozent in Waldkirchen bis 4,0 Prozent in Pocking.
Saisonbedingt leicht rückläufig zeigt sich im November die Kräftenachfrage. Derzeit befinden sich insgesamt 2.107 Stellen im Bestand. Im Vergleich zum Vormonat sind 46 Stellen weniger zu verzeichnen (minus 2,1 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind 470 Stellen mehr gemeldet, was einer Zunahme von rund 30 Prozent entspricht.
Informationen über die Agentur für Arbeit Passau finden Sie im Internet unter www.arbeitsagentur.de

Sonderregelungen zum konjunkturellen Kurzarbeitergeld laufen früher aus

Mit den Konjunkturpaketen hat die Bundesregierung zur Arbeitskräftesicherung in der Wirtschaftskrise Erleichterungen beim konjunkturellen Kurzarbeitergeld befristet eingeführt. Die Sonderregelungen sollten ursprünglich bis 31. März 2012 gelten. Mit dem Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt wird voraussichtlich das Ende dieser Sonderregelungen auf den 31. Dezember vorverlegt. Durch Anrufen des Vermittlungsausschusses im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens ist allerdings damit zu rechnen, dass das Gesetz frühestens Mitte Dezember verabschiedet wird, dann aber dennoch ab Januar 2012 in Kraft tritt.
Wegen dieses kurzen Zeitrahmens möchte die Agentur für Arbeit bereits jetzt über die voraussichtlich ab dem Jahresbeginn 2012 eintretenden Änderungen informieren. Es gilt für konjunkturelle Kurzarbeit in Unternehmen dann weitestgehend wieder das Recht vor der Wirtschaftskrise 2009. Das bedeutet im Einzelnen:
• Arbeitgeber tragen wieder allein die Sozialversicherungsbeiträge auf das Kurzarbeitergeld.
• Der Arbeitsausfall ist nur dann erheblich, wenn für mindestens ein Drittel der beschäftigten Arbeitnehmer des Betriebes oder der Betriebsabteilung mehr als 10 Prozent des monatlichen Bruttoarbeitsentgelts ausfallen.
• Betriebliche oder tarifliche Regelungen zur Bildung von Minussalden bei Arbeitszeitschwankungen sind vor der Nutzung von Kurzarbeit grundsätzlich Auszuschöpfen.
• In Betrieben der Bauwirtschaft entfällt damit die pauschalierte Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge für Angestellte. In Betrieben des Gerüstbaus entfällt diese Erstattung komplett.
• Zeitarbeitsunternehmen können keine konjunkturelle Kurzarbeit durchführen.
Betroffene Betriebe, die entweder bereits in Kurzarbeit sind oder Kurzarbeit anzeigen wollen, können sich an das Bearbeitungsbüro Arbeitgeber / Träger der Agentur für Arbeit Passau wenden (Passau.141-Arbeitgeber-Träger-AG@arbeitsagentur.de)

25. November

TRIKONT und U&D-Festival Würzburg mit Rockpreis ausgezeichnet

München - Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch hat den „Bayerischen Rockpreis PICK UP 2011“ im Rahmen einer Feierstunde im Funkhaus des Bayerischen Rundfunks an die unabhängige Münchner Plattenfirma TRIKONT und das „Umsonst & Draußen Festival Würzburg“ überreicht. Die vom Rock.Büro SÜD seit 1991 getragene Auszeichnung ist von Radio Bayern3 mit 3.000 € dotiert.
Als Jury fungierten wieder Experten aus Musikwirtschaft und Medien sowie von allen fünf im Landtag vertretenen Parteien, darunter die Minister Dr. Heubisch und Dr. Spaenle. Die Jury würdigte bei beiden Preisträgern die über Jahrzehnte beständige und trotz Krise in der Musikbranche noch immer in die Zukunft weisende Arbeit, so der Bayerische Rockintendant Bernd Schweinar, der ergänzte: „Label und Festivalbühne bedingen sich gegenseitig und münden in der wichtigen Nachhaltigkeit beim Künstleraufbau, wo Live-Auftritte und Tonträgerveröffentlichung elementare Säulen für junge Talente sind“.
Dieser Meinung schloss sich auch BR-Hörfunkdirektor Dr. Johannes Grotzky an: "Beim Rockpreis kommt zusammen, was musikalisch zusammen gehört: live und Label. Deswegen dotiert BAYERN 3 auch dieses Jahr wieder gerne die Auszeichnung mit € 3.000,-."
TRIKONT war von MdL Claudia Stamm nominiert worden. Die Landtagsabgeordnete hatte in ihrem Nominierungsschrieben den Mut des unabhängigen Labels hervorgehoben, „jenseits des Mainstreams Neues zu wagen und das Alte nicht beliebig auszutauschen“. Musikalisch unterstrichen wurde dies beim Festakt durch den Liveauftritt der Band „Zwirbeldirn“, die soeben bei TRIKONT ihr Debütalbum „Scheibe eins“ veröffentlicht haben. TRIKONT war in den letzten Jahrzehnten das Sprungbrett für viele bekannte bayerische Künstler wie z.B. „LaBrassBanda“.
Bayerns Kunstminister Wolfgang Heubisch betonte bei der Preisverleihung: „Das Plattenlabel TRIKONT hat sich seinen Anspruch aus der bewegten Gründungszeit bewahrt: nicht einfach mit dem Strom schwimmen und nach dem etwas Anderen suchen. Dabei gelingt dem Independent-Label etwas ganz Besonderes: ein Programm, das zugleich weltoffen und heimatverbunden ist.“
Von heuer 17 eingereichten Nominierungen, wurde auch das „Umsonst & Draußen-Festival Würzburg“ als preiswürdig ausgezeichnet. Diese Veranstaltung zählt zu den beständigsten Festivals dieser Art in Deutschland und wird 25 Jahre alt. Mit rund 100.000 Besuchern jährlich bietet es jungen Nachwuchsbands eine wichtige Öffentlichkeitsplattform. Die Hälfte der Künstler kommt jeweils aus dem näheren geografischen Umfeld. Veranstalter Ralf Duggen war vor vielen Jahren auch einer, der an der bundesweiten Vernetzung dieser Eventform mitwirkte und damit zu der noch größeren Verbreitung dieser Idee beitrug.
„Das Festival Umsonst & Draußen ist in meinem Haus längst ein guter Bekannter“, so Kunstminister Wolfgang Heubisch. „Schon im Jahr 1999 haben wir diese Veranstaltung das erste Mal gefördert – vor allem wegen seiner herausragenden Nachwuchsarbeit. Umsonst & Draußen ist damals wie heute eine wichtige Plattform für die lokale Musikszene und für Bands, die es wert sind, von einem größeren Publikum entdeckt zu werden.“
Der Jury gehörten aus der Politik Kunstminister Dr. Wolfgang Heubisch (FDP), Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle (CSU), MdL Dr. Linus Förster (SPD), MdL Claudia Jung (FW) und MdL Thomas Mütze (B90/Grüne) an. Den Bereich Medien repräsentierten Walter Schmich und Edi van Beek (BAYERN 3), Guy Fränkel (Rockantenne) und Stephan Handel (Süddeutsche Zeitung). Aus der Musikbranche waren vertreten: Mathias Gibson (MG Entertainment), Goar Biesenkamp (Unicade Music), Oliver Alexander (one louder publishing), Tom Büscher (FAME Artist Recordings), Michaela Pollok (Event- u. PR-Management), Thomas Lechner (Queerbeat), Dr. Ralph Weigand (Komponistenverband), Dr. Herwig Geyer (Vors. Jeunesses Musicales Deutschland) sowie Bernd Schweinar und Bernd Strieder vom Rock.Büro SÜD.

Größte Pausenbrot-Aktion aller Zeiten

30.000 Kinder aus 200 Grundschulen und Kindergärten haben sich bei der größten Pausenbrot-Aktion aller Zeiten beteiligt. Die irische Buttermarke Kerrygold hatte Kinder dazu eingeladen, das traditionelle Pausenbrot spielerisch neu zu entdecken. An acht Schulen  wurde der Aktionstag sogar mit Hilfe von Sterneköchen wie André Großfeld, Christian Henze und Tim Raue umgesetzt. Hatten sie im Vorfeld doch schon spezielle Pausenbrot-Kreationen entwickelt. Die Ergebnisse waren überraschend und lecker: Tische voller lachender Gesichter aus Tomaten und Gurken, ein echtes Segelschiff voller Brote, wahre Kunstwerke aus Obst und Gemüse - da mussten selbst die Sterneköche schmunzeln. Die Initiative für das gesunde Pausenbrot wird auch im nächsten Jahr fortgeführt – mehr Informationen unter www.gesundespausenbrot.de

Neukirchen-Vluyn, 24.11.2011. „Jedes zweite Kind in Deutschland kommt ohne Frühstück oder mit ungesunden Snacks in die Schule. Darunter leidet die Konzentrations-fähigkeit“, erklärt Patricia Kief, Projektleiterin der Pausenbrot-Initiative von Kerrygold. Die Kampagne soll Kinder dazu motivieren, sich spielerisch und kreativ mit gesunden Lebensmitteln zu beschäftigen. Mit Erfolg wie es scheint, denn zahlreiche Lehrer berichten von Schülern und Klassen, die nach den Aktionen auf gesunde und tolle Pausenbrote bestehen: „Eltern fragen nach Rezepten und die Kinder fordern zu Hause ein ebenso tolles Pausenbrot wie in unserer Schulaktion“, erzählt Hermann Brand, Lehrer an der Maria-Stern-Schule in Würzburg. Die Startaktion in diesem Jahr hat gezeigt, dass „gesund“ und „lecker“ kein Widerspruch sind. Daher soll es im nächsten Jahr weitere tolle Rezepte geben. Die Pausenbrote werden übrigens von den Kindern an Mitschüler, Eltern und Lehrer verkauft, wobei die Einnahmen als Spenden an Schulprojekte und wohltätige Zwecke gehen. Schon jetzt haben sich die ersten 40 Schulen und Kindergärten für 2012 registrieren lassen.

Berufsinformationsnachmittag bei den DEB-Berufsfachschulen im Isar-Park am 07. Dezember 2011

Plattling. Die Berufsfachschulen des Deutschen Erwachsenen-Bildungswerkes (DEB) in der Dr.-Kiefl-Straße 12 laden am Mittwoch, 07. Dezember 2011 zu einem Berufsinformationsnachmittag ein. Von 16:00 bis 17:30 Uhr können sich Interessierte und Ausbildungssuchende über die Ausbildungen zum Masseur und medizinischen Bademeister, Ergotherapeuten und Podologen informieren.
Die Dozenten der Berufsfachschulen informieren in einem Vortrag zu den Berufsbildern, Ausbildungsinhalten und beruflichen Einsatzmöglichkeiten sowie den Zugangsvoraussetzungen. Des Weiteren wird eine individuelle Ausbildungsberatung angeboten. Ein Rundgang durch das Schulgebäude ermöglicht den Einblick in Unterrichts- und Praxisräume.
Wer sich bereits für eine Ausbildung im Bereich Ergotherapie, Massage oder Podo-logie entschieden hat und sich gerne bewerben möchte, der kann seine Unterlagen an diesem Nachmittag mitbringen und persönlich einreichen.

Veranstaltungsort und Kontakt:
Deutsches Erwachsenen-Bildungswerk e. V.
Berufsfachschulen für Ergotherapie und Massage - staatlich genehmigt - Staatlich anerkannte Berufsfachschule für Podologie
Dr.-Kiefl-Straße 12, 94447 Plattling
Tel.: 09931 89586-0
E-Mail: plattling (at) deb-gruppe.org
Im Internet unter: www.deb.de oder www.clevere-zukunft.de

1.v.links Leiter der Prüfungs-Kommission, 2. v. links Arcobräu Braumeister Günther Breitenfellner, 2. v. rechts Brauerei-Direktor Holger Fichtel, 1. v. rechts Hans-Friedrich Kumpf, Vize-Präsident des Bundesverbands Privater Brauereien

Arcobräu gewinnt mit URFASS Silber-Medaille beim European Beer Star 2011

Über eine der weltweit renommiertesten Auszeichnungen für herausragende Qualität darf sich die Arcobräu aus Moos freuen: Nach dem Gewinn des World Beer Award 2009 für das weltweit beste alkoholfreie Weissbier wurde die Brauerei mit URFASS HELL jetzt auch bei Europas größtem Bier-Wettbewerb, dem European Beer Star 2011, in der Kategorie Helles, mit einer Silber-Medaille ausgezeichnet!
„Über diesen Preis sind wir ganz besonders glücklich“, erklärt Brauereidirektor Holger Fichtel, „denn das Urteil einer solch fachkundigen Jury belegt doch nachdrücklich, dass wir mit unserer konsequenten Politik, auf Qualität und hochwertige Rohstoffe zu setzen, absolut richtig liegen.“
Beim European Beer Star werden die Biere nach rein sensorischen Kriterien bewertet, die auch für jeden Biertrinker gelten: Farbe, Geruch, Schaum und natürlich Geschmack. Alle Biere werden von einer Jury, bestehend aus Braumeistern, Biersommeliers und ausgewiesenen Bierkennern, in einer Blindverkostung getestet – die Verkoster kennen nur die Sorten, nicht aber die Marken.
Die Konkurrenz für das URFASS HELL war so groß wie nie zuvor – insgesamt 1113 Biere aus 39 Ländern waren in 49 verschiedenen Kategorien eingereicht worden. Das bedeutet einen Zuwachs von 16% gegenüber dem Vorjahr! Ein 98-köpfiges, internationales Expertengremium hatte in einer ganztägigen Blindverkostung in der Brauakademie Doemens in Gräfelfing die Biere bewertet.
Der European Beer Star Award würdigt besondere authentische, charaktervolle Biere, die geschmacklich und qualitativ überzeugen und die Sortenkriterien am besten erfüllen. In jeder der 49 verschiedenen Bier-Kategorien wurde je eine Gold-, Silber- und Bronze-Medaille verliehen. Der European Beer Star Award wurde 2004 von den Privaten Brauereien in Kooperation mit der Association of Small and Independent Breweries in Europe ins Leben gerufen mit dem Ziel, die einzigartige Biervielfalt zu präsentieren und zu würdigen. Der Wettbewerb richtet sich an Brauereien aus aller Welt, die sich der traditionellen, europäischen Brauart verpflichtet fühlen.

Ausschluss für Kultur- Jugend- und Sportförderung beschließt über die Vergabe Fördermitteln in Höhe von rund 333,000 Euro

Über die Vergabe von Fördermitteln in Höhe von rund 333.000 Euro stimmte der Ausschuss für Kultur-, Jugend- und Sportförderung des XIV. Bezirkstags von Niederbayern unter dem Vorsitz von Bezirkstagsvizepräsident Franz Schedlbauer in seiner dritten und letzten Sitzung des Jahres 2011 ab.
Für die Förderung der Denkmalpflege, der Jugendarbeit und des Sports stehen Mittel im Bezirkshaushalt bereit. So fließen im Rahmen der sog. „Regelförderung“ insgesamt 99.000 Euro in 27 Maßnahmen der baulichen Denkmalpflege: Stadt Passau 4.100 Euro, Stadt Straubing 30.000 Euro, Landkreis Deggendorf 500 Euro, Landkreis Dingolfing-Landau 5.900 Euro, Landkreis Freyung-Grafenau 1.900 Euro, Landkreis Kelheim 21.500 Euro, Landkreis Passau 8.750 Euro, Landkreis Regen 500 Euro, Landkreis Rottal-Inn 7.850 Euro und Landkreis Straubing-Bogen 18.000 Euro.
Zwei Empfehlungsbeschlüsse ergingen an den Bezirkstag von Niederbayern: der Bezirksjugendring Niederbayern erhält ein Betriebskostenzuschuss für 2012 in Höhe von 174.789,92 Euro, der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Bayern e. V., Bezirksverband Niederbayern für die laufenden Sachkosten 2012 5.000 Euro. Noch im laufenden Haushaltsjahr bekommt der Bayerische Leichtathletikverband 5.000 Euro für die Durchführung von Maßnahmen am Landesstützpunkt in Passau.
Aus Mitteln der Kulturstiftung wurden nichtstaatliche Museen mit 34.962,50 Euro gefördert: Jeweils 10.000 Euro gehen an das Oberhausmuseum Passau, das Waldmuseum Zwiesel und das Adalbert-Stifter-Museum in Neureichenau. Das Museum Quintana in Künzing erhält einen Zuschuss von 3.462,50 Euro, das Kirchenmuseum Kößlarn von 1.500 Euro.
Unter Anwendung der einschlägigen Kriterien konnten sieben von neun eingegangenen Zuschussanträgen mit insgesamt 14.520 Euro bedacht werden. So erhält unter anderem der Verein zur Förderung des Waldgeschichtlichen Museums für das Wallfahrtsprojekt 6.000 Euro, Prof. Dr. Dr. h.c. Robert Suckale für die Veröffentlichung der illuminierten Handschriften des Mettener Abtes Peter I. einen Sonderzuschuss von 2.750 Euro, das Nürnberger Institut für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts e. V. für das Projekt „after-the-shoa.org“ 2.260 Euro und der „Mahler Chamber Orchestra-Förderverein e. V. 1.600 Euro.

Umfrage: Viele Unternehmen können Fachkräftebedarf nicht decken

IHK-Broschüre bietet Hilfestellungen für Betriebe
Der anhaltende Wirtschaftsaufschwung beflügelt auch den regionalen Arbeitsmarkt. Mit einer Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent ist in Niederbayern das Ziel der Vollbeschäftigung erreicht. Laut einer aktuellen Umfrage der IHK Niederbayern wollen 20 Prozent der Betriebe ihren Personalbestand sogar noch weiter aufstocken. „Die äußerst erfreuliche Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hat aber auch ihre Schattenseite“, stellt IHK-Präsident Dr. Josef Dachs fest. „Trotz hoher Ausbildungsbereitschaft haben immer mehr Unternehmen Probleme, offene Stellen mit geeigneten Fachkräften zu besetzen.“ In der Umfrage gaben 57 Prozent der Firmen an, zwar Mitarbeiter zu suchen, aber keine passenden Fachkräfte zu finden. Die Zahl der Betriebe, die mit einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zu kämpfen haben, ist damit seit Jahresbeginn um 7,3 Prozent gestiegen.
Insbesondere die Industrie und die unternehmensnahen Dienstleister haben Probleme, qualifizierte Arbeitskräfte in ausreichender Anzahl zu finden, aber auch das Baugewerbe klagt über zu wenige Bewerber. Gerade in technischen Berufen mit dualem Bildungsabschluss sowie Meister, Fachwirte oder mit ähnlichem Bildungsabschluss bestehen Engpässe. „Dies stellt ein Risiko für den weiteren Aufschwung dar“, gibt IHK-Vizepräsident Christian Hatz zu bedenken. Denn dort wo Arbeitskräfte fehlten, stoße die Produktionskapazität an ihre Grenzen. Zudem sei eine ausreichende Anzahl an gut ausgebildeten Fachkräften für die Unternehmen von großer Bedeutung, um die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Der Fachkräftemangel in einigen Branchen komme zwar in konjunkturell guten Zeiten besonders zu Tage, grundsätzlich bestehe aber auch ein strukturelles Problem, so Hatz. „Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren verschärfen. Denn demografiebedingt kommen weniger junge Arbeitskräfte auf den Markt. Diese werden die Lücken der älteren Arbeitskräfte, die aus dem Erwerbsleben ausscheiden, nicht mehr schließen können.“
Die Sicherung des Fachkräftebedarfs werde für die Betriebe eine immer größere Herausforderung, von der gerade kleine und mittlere Unternehmen besonders betroffen seien, ergänzt Dachs. Um auf den Märkten erfolgreich sein zu können, brauchten Betriebe motivierte und qualifizierte Arbeitskräfte, die auf einem aktuellen Wissensstand seien und sich flexibel auf betriebliche Situationen einstellen könnten. Im härteren Wettbewerb um Mitarbeiter sei nicht nur die Gewinnung des qualifizierten Nachwuchses von Bedeutung, sondern auch die Frage, wie Leistungsträger langfristig an das Unternehmen gebunden und die Motivation und Leistungsfähigkeit älterer Mitarbeiter erhalten werden könnten.
Um den Betrieben bei diesen Herausforderungen eine praxisorientierte Hilfestellung zu bieten, hat die IHK Niederbayern eine Broschüre mit dem Titel „Mit Mitarbeitern gewinnen!“ veröffentlicht, die insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen soll, ihre Personalkompetenz weiter zu verbessern, um somit langfristig ihren Fachkräftebedarf decken zu können.
Die Broschüre kann kostenlos bei der IHK Niederbayern, Tel. 0851/ 507-204, E-Mail: schreiner.claudia@passau.ihk.de und im Internet unter www.ihk-niederbayern.de/personalmanagement bezogen werden.

In Anerkennung der Verdienste von Dr. Pankraz Freiherr von Freyberg um Kultur und Wirtschaft in Niederbayern überreichten ihm IHK-Präsident Dr. Josef Dachs (links), Hauptgeschäftsführer Walter Keilbart (2. von rechts) und der ehemalige Stv. Hauptgeschäftsführer Jürgen Karl (rechts) das limitierte Exemplar einer Glasarche aus dem Hause von Poschinger

Niederbayerische Wirtschaft verabschiedet EW-Intendant von Freyberg

Im Rahmen einer Feierstunde mit dem Präsidialrat der IHK in Passau verabschiedete die niederbayerische Wirtschaft den langjährigen Intendanten der Festspiele Europäische Wochen Dr. Pankraz Freiherr von Freyberg. IHK-Präsident Dr. Josef Dachs hob in seiner Laudatio das außergewöhnliche Wirken von Freybergs als Intendant hervor: „Mit besonderem Durchsetzungsvermögen und erstaunlicher Nachhaltigkeit haben Sie Jahr für Jahr Programme, gespickt mit Highlights und herausragenden Protagonisten, präsentiert. Auch Sprünge über die verschiedenen Richtungen hinweg boten stets Anreiz zur künstlerisch-intellektuellen Auseinandersetzung.“ Kulturengagement gehöre für die niederbayerischen Unternehmen mehr und mehr zu einer ganzheitlichen Unternehmensführung. Für die Wirtschaft stehe dabei stets auch die Zukunftssicherung im Fokus: Ein reiches Kulturangebot sei ein bedeutender Standortfaktor im Wettbewerb der Regionen, um Aufmerksamkeit, Profilierung und die besten Köpfe. Die Europäischen Wochen seien ein kulturelles Ereignis mit Strahlkraft weit über Passau und Niederbayern hinaus.
Die enge Verbundenheit der IHK Niederbayern mit den Europäischen Wochen hat eine lange Tradition. So war IHK-Ehrenpräsident Dr. Eberhard Zizlsperger jahrelang Präsident des Kuratoriums der Europäischen Wochen. IHK-Präsident Dr. Josef Dachs und sein Amtsvorgänger IHK-Ehrenpräsident Gerhard Thiele wirken aktuell in diesem Kuratorium mit.

Alter schützt vor Taten nicht

 

Niederbayern Ehrt ältere Freiwillige

Regierung von Niederbayern ehrte 13 ältere Freiwillige für ihre erfolgreiche Ausbildung zum ehrenamtlicher Projektmanager

 

„Im Kurs habe ich viel Wichtiges lernen können, was ich gut in meinem Verein nutzen kann“, erklärt Valentine Antoni, Vorsitzende der Deutsch-Russischen Gesellschaft. „Ich bin zwar schon 40 Jahre lang ehrenamtlich aktiv, und hätte nicht gedacht, dass mir jemand noch was beibringen kann. Aber im Kurs habe ich wertvolle Anregungen bekommen, die mir jetzt bei meinem aktuellen Projekt wahnsinnig helfen,“ berichtet Reinhold Jungwirth, der gerade eine Stiftung für Mensch und Tier ins Leben ruft. Zusammen mit 11 anderen älteren Freiwilligen aus Stadt und Landkreis Passau sowie Eggenfelden haben die beiden den Kurs „Erfahrungswissen für Initiativen“ besucht, der vom Verein „Gemeinsam leben & lernen in Europa“ mit Mitteln der Bayerischen Sozialministeriums durchgeführt wurde.

Die 13 Teilnehmerinnen hatten die Gelegenheit genutzt, sich von den beiden Projektleiterinnen Perdita Wingerter und Irmgard Sedlmayr Know-How für die praktische Arbeit im Ehrenamt und für ehrenamtliche Projekte vermitteln zu lassen. Dazu gehören Inhalte wie z.B. Arbeits-, Zeit- und Organisationsmanagement, Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkarbeit, Finanzierung & Fundraising. Neben der Vermittlung von Theorie gehörte aber auch die praktische Arbeit. Frau Wingerter und Frau Sedlmayr berieten und unterstützten die Teilnehmer/innen bei der Umsetzung ihrer eigenen Projektideen, aber auch der diesjährige Jahrmarkt des Ehrenamts war als gemeinsames Praxisprojekt realisiert worden. Und für den Abschluss dieser Ausbildung erhielten die Teilnehmer bei einem Festakt im Rathaussaal eine Urkunde.

Unterstützung bei der Umsetzung der Schulung hatten die Organisatoren auch von der Stadt Passau bekommen. Die Stadt hatte den Teilnehmern kostenlos einen Sitzungssaal im Rathaus und die Getränke für die Teilnehmer/innen zur Verfügung gestellt.

Beeindruckt waren die Organisatorinnen nicht nur von der Unterstützung des Ministeriums und der Stadt, sondern auch von der Ideenvielfalt und dem breiten Erfahrungsschatz der Teilnehmer/innen. „795 Jahre geballte Lebenserfahrung und jede Menge phantastische Projektideen“, so Wingerter. Die Ideen reichen u. a. von einer Stiftung für Mensch und Tier, einem Nichtraucherstammtisch, Engagementberatung, Besuchsdienst für Senioren, Opferschutz, Lesepatenprojekt. Aber es gab auch Teilnehmer, die einfach die Arbeit in ihrer eigenen Organisation verbessern und dort neuen Schwung reinbringen wollten.

Dass die frisch geschulten Ehrenamtliche auf breite politische und gesellschaftliche Unterstützung stoßen, zeigte sich bei der offiziellen Abschlussveranstaltung mit Urkundenverleihung im Rathaussaal. Wichtige Vertreter wie Oberbürgermeister Dupper, der stellvertretende Landrat Josef Federhofer, Bürgermeister aus den Gemeinden der Teilnehmer, aber auch Vertreter aus Politik und Gesellschaft waren bei der Feier anwesend. „Für die Stadt ist das ehrenamtliche Engagement von Bürgern ein großes Anliegen,“ erklärte Jürgen Dupper bei der Urkundenverleihung im Rathaussaal. „Wir müssen das Potential unserer älteren Mitbürger sehr viel besser nutzen“, ergänzt ihn sein Kollege Josef Federhofer, stellvertretender Landrat und Bürgermeister von Hauzenberg. Der leitende Regierungsdirektor Nikolaus Heckl war extra aus Landshut angereist, um die Abschlusszertifikate persönlich zu überreichen und um den neuen „SeniorTrainern“ zu danken: „Danke, für ihr ehrenamtliches Engagement und danke, dass Sie Niederbayern mit Ihrem Einsatz noch ein bisschen lebenswerten machen, als es sowieso schon ist.“

 

Endspurt bei Jugend forscht

Am 30. November ist Anmeldeschluss für die Wettbewerbsrunde 2012

Wer 2012 bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb dabei sein will, der sollte sich beeilen. Nur noch bis zum 30. November können sich Jungforscherinnen und Jungforscher bis 21 Jahre für die Teilnahme anmelden. Jugendliche ab 15 Jahre starten in der Sparte „Jugend forscht“, Schülerinnen und Schüler ab Klasse 4 in der Juniorensparte „Schüler experimentieren“.

Die 47. Wettbewerbsrunde steht unter dem Motto „Uns gefällt, was Du im Kopf hast“. Junge Wissenschaftler, die die Herausforderung annehmen wollen, können zum Beispiel komplexe Zahlenräume analysieren, den Blick in ferne Galaxien wagen oder Tiere in ihrer Umwelt beobachten. Ebenso interessant und spannend ist es, Phänomene des Klimawandels zu erforschen, innovative Computersoftware zu programmieren oder Hilfen für behinderte Menschen zu entwickeln.

Für die Anmeldung zum Wettbewerb reicht es zunächst aus, wenn die Nachwuchswissenschaftler ihr Forschungsthema festlegen. Es kann frei gewählt werden, muss aber in eines der sieben Fachgebiete passen: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik oder Technik stehen zur Auswahl. Bis Anfang Januar 2012 kann dann in der Schule oder zu Hause geforscht und experimentiert werden. Erst danach müssen die Teilnehmer ihre schriftliche Arbeit einreichen.

Ab Februar 2012 finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt, auf denen die Jugendlichen ihre Forschungsprojekte einer Jury und der Öffentlichkeit präsentieren. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das große Bundesfinale im Mai. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von rund einer Million Euro vergeben.

„Auch in der 47. Runde erwarten wir wieder eine rege Beteiligung“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Unser Wettbewerb ermöglicht es jungen Menschen, neugierig und kreativ zu sein, sich auszuprobieren und die eigenen Fähigkeiten zu entfalten. Als Talentschmiede hat Jugend forscht Modellcharakter, wenn es um individuelle Förderung und forschendes Lernen geht.“

Das Formular zur Online-Anmeldung, die Teilnahmebedingungen und das

Wettbewerbsplakat 2012 gibt es unter www.jugend-forscht.de im Internet.

Ausbildungsmarktbilanz 2010/2011

Einzelhandel und KFZ-Gewerbe nach wie vor Wunschberufe

• 1,2 Ausbildungsstellen pro Bewerber
• 16 Bewerber ohne Zusage
• 371 Ausbildungsstellen sind unbesetzt
• Tätigkeiten im Büro, im Einzelhandel und im Bereich der Kfz-Technik gehören
   weiterhin zu den Wunschberufen

Während des Beratungsjahres 2010/2011 meldeten sich 2.098 Ausbildungsplatzbewerber bei der Agentur für Arbeit Passau. Dies waren 74 Bewerber weniger als im Jahr davor (minus 3,4 Prozent). „Im Jahr 2007/2008 waren noch mehr Bewerber aus Ausbildungsstellen gemeldet. Seit dem Jahr 2009/2010 hat sich das Verhältnis umgekehrt. Aktuell sind im Berufsberatungsjahr 2010/2011 1,2 Ausbildungsstellen pro Bewerber vorhanden. Somit stellt sich die Situation für die Jugendlichen derzeit sehr gut dar“, erörtert Dr. Klaus Stein, Leiter der Agentur für Arbeit Passau.

Von den 2.098 Ausbildungsplatzsuchenden waren 1.041 männlich und 1.057 weiblich. 44 Prozent hatten den Hauptschulabschluss, 41 Prozent Mittlere Reife, 12 Prozent Fachhochschul bzw. Hochschulreife. Der Anteil der Bewerber und Bewerberinnen ohne Hauptschulabschluss lag bei einem Prozent.

Hinsichtlich der Wunschberufe unterschieden sich die Jugendlichen nur geringfügig zu den TOP-TEN-Berufen der letzten Jahre. Weiterhin sind bei den Mädchen Bürokauffrau, Verkäuferin, Friseurin, Medizinische Fachangestellte und Hotelfachfrau sehr beliebt. Bei den jungen Männern stehen der Kraftfahrzeugmechatroniker, Kaufmann im Einzelhandel, Bürokaufmann, Industriemechaniker und Elektroniker an oberster Stelle. Aber auch die Berufe als Maler und Maurer nehmen an Beliebtheit zu.

Zum Ende September hatten 16 Bewerber und Bewerberinnen noch keine Zusage bzw. sich noch nicht für einen Ausbildungsplatz entschieden. Dies waren 14 Jugendliche weniger als vor einem Jahr. „Die Ausbildungskapazitäten in den Betrieben unserer Region werden auch in diesem Jahr unverändert auf hohem Niveau angeboten. Wir konnten somit den Jugendlichen 2.532 Ausbildungsstellen anbieten“, so Klaus Stein weiter.

371 Ausbildungsstellen waren zum Ende September noch unbesetzt, 153 mehr als im Vorjahr. „Nicht immer deckt sich der Berufswunsch mit dem vorhandenen Angebot. Es gibt über 360 mögliche Ausbildungsberufe. Die Jugendlichen sollten daher Berufsalternativen in Betracht ziehen. Seitens der Ausbildungsverantwortlichen sollte auch schwächeren Bewerbern eine Chance gegeben werden.“, appelliert Klaus Stein.

Im Angebot der 371 noch freien Ausbildungsplätze finden sich Stellen für Köche, im Verkaufsbereich, Hotelfachkräfte, Bäcker, Fleischer und viele andere. Wichtig ist jetzt für Bewerber, die noch keine Ausbildungsstelle gefunden haben, sich Alternativen zu den bereits bestehenden Berufswünschen zu überlegen, um rasch in eine Ausbildung einsteigen zu können. Dieser Aufruf richtet sich vor allem an die Schulabgänger des

Schuljahres 2011, die bisher keine Ausbildungsstelle gefunden haben. Die Berufsberater der Agentur für Arbeit Passau stehen jederzeit für ein Beratungsgespräch zur Verfügung und halten die noch freien Ausbildungsstellen bereit.

Kontaktaufnahme über 01801 555 111* (*3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min). Informationen über die Agentur für Arbeit Passau finden Sie im Internet unter www.arbeitsagentur.de

Europas übernachtungsstärkster Kurort bleibt auch 2011 auf Wachstumskurs

Bad Füssing erfolgreich gegen den NegativTrend

Deutschlands Heilbäder leiden unter dem Sparkurs der Krankenkassen und dem Rückgang der Gästezahlen – mit neuen Angeboten und innovativen Programmen zur Gesundheits-vorsorge steuert Bad Füssing in Niederbayern erfolgreich gegen den Negativtrend.

Mit mehr als 2,6 Millionen Übernachtungen und über 1,3 Millionen Tagesgästen ist Bad Füssing in Niederbayern Europas übernachtungsstärkstes Heilbad. Auch wenn die Zahl der von den Krankenkassen bewilligten Kuren weiter sinkt, rechnet Bad Füssings Kurdirektor Rudolf Weinberger 2011 erneut mit zwei Prozent mehr Gästen als im Vorjahr.

Entspannendes Freiluft- Badevergnügen auch in der kalten Jahreszeit: Bad Füssings legendäre Thermen. Europas beliebtestes Heilbad war und ist auch 2011 auf Wachstumskurs.

Deutschlands 300 Kurorten brechen die Gästezahlen weg. Mit neuen richtungsweisenden Gesundheitsangeboten und dank seinem legendären Thermalwasser entwickelt sich Bad Füssing seit Jahren erfolgreich gegen den Trend. Nach einer aktuellen, jetzt veröffentlichten Studie des Instituts für Tourismusforschung DWIF ist Bad Füssing mittlerweile zum wichtigen Wirtschaftsfaktor für ganz Ostbayern geworden. Laut DWIF brachte der Gesundheitstourismus Bad Füssing im letzten Jahr 289 Millionen Euro Umsatz, 23 Prozent mehr als im Vergleich zu 2005. Pro Einwohner entspricht dies rund 42.500 Euro. Das bedeutet ein durchschnittliches Wachstum von jährlich rund 4,6 Prozent in den letzten fünf Jahren. Zum Vergleich: In Deutschland lag das Wirtschaftswachstum bei nur 1,4 Prozent pro Jahr.

Jede vierte von den gesetzlichen Krankenkassen bewilligte ambulante Badekur wird heute in Bad Füssing durchgeführt. Bei den Kompaktkuren, der „Kur des 21. Jahrhunderts“, beträgt der Marktanteil von Bad Füssing sogar 60 Prozent. In Bad Füssing bleiben die Gäste auch länger als anderswo: durchschnittlich knapp neun Tage. In anderen Kurorten liegt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer nur noch bei rund fünf Tagen. Und der Stammgästeanteil liegt mit 85 Prozent ebenfalls auf Rekordniveau. Bei der Gewinnung neuer Gäste setzen die Verantwortlichen in der Gemeinde auf Innovationen wie das Treffpunkt Gesundheit ServiceCenter“. In diesem Beratungszentrum helfen Experten jedem Gast in Bad Füssing, sich die für ihn optimale Therapie oder das gewünschte „gesunde Urlaubsprogramm“ selbst und individuell zusammenzustellen.

Ein weiterer Grund für die Ausnahmestellung Bad Füssings in der deutschen Bäderlandschaft und auch im Wettbewerb mit ausländischen Kurorten: In Bad Füssing stimmt auch das Preis-Leistungsverhältnis. So wurde Bad Füssings Therme 1 ganz aktuell von einem renommierten Reiseveranstalter als Thermalbad und Erlebnistherme mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis“ im Vergleich zu allen anderen Kurorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet.

badfuessing.newswork.de

Die ÖDP-Landesgeschäftsstelle in Passau organisiert ein Projekt mit weitreichenden Folgen – von Passau aus soll die Verfassung geändert werden.

 

 

Volksbegehren zur Direktwahl des Ministerpräsidenten wird gestartet

ÖDP Bayern benennt prominente Unterstützer ihrer Initiative

Die bayerische ÖDP wird nun definitiv ein verfassungsänderndes Volksbegehren zur Direktwahl des Ministerpräsidenten starten. Nach Beratungen im Landesvorstand und Landeshauptausschuss steht dies jetzt fest. Dazu müsste unter anderem Artikel 44 der Bayerischen Verfassung geändert werden, der derzeit die Wahl des Ministerpräsidenten durch den Landtag vorschreibt. Die ÖDP-Landesgeschäftsstelle in Passau ist die Aktionszentrale für dieses möglicherweise historische Projekt.

„Wir erwarten uns davon aber keine Schwächung, sondern im Gegenteil eine Stärkung des Landtages, eine echte Gewaltenteilung zwischen Exekutive und Legislative und eine verbesserte Kontrolle der Regierung durch das Parlament. Das Volksbegehren ist ein Beitrag zum Abbau der Politikverdrossenheit. Es soll das Interesse an der Landespolitik steigern und die direktdemokratische Kultur stärken“, kündigt ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek an. Schließlich habe Bayern nun schon zum zweiten Mal in Folge einen Regierungschef, der zum Zeitpunkt der Wahl gar nicht als Kandidat für dieses Amt benannt gewesen sei.

Niederbayrischer HAINDLING-Jingle für das Niederbayern-Forum : „Leit hoit’s z’samm“

Hans Jürgen Buchner, alias HAINDLING bringt die Menschen mit seiner Musik zusammen – genau das ist auch die Aufgabe des Niederbayern-Forum e.V. Der Verein stellt die Kompetenzen der Region Niederbayern als attraktiven Lebensraum und leistungsfähigen Wirtschaftsstandort dar und bündelt die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen, die individuellen und institutionellen Kräfte Niederbayerns, um für den Raum in seiner Gesamtheit zu werben.
Jetzt stellt HAINDLING, der auch ein Botschafter Niederbayerns ist, eines seiner beliebtesten Stücke für die Website des Niederbayern-Forum e.V. zur Verfügung. Michael Kliebenstein, Beauftragter für das Regionalmarketing Niederbayern und HAINDLING machten sich gemeinsam auf die Suche nach einem passenden Musiktitel aus dem Repertoire der beliebten niederbayerischen Kultband, die schon seit 30 Jahren erfolgreich ist.
Buchner, genau so nett und unkompliziert wie man ihn bei seinen Bühnenauftritten erlebt, bot an, dass man sich einen Titel aussuchen könne – schlug aber seinerseits das Stück vor, das er für am besten geeignet hielt. Kliebenstein: „Mir war sofort klar, dass das Stückerl „Leit hoit’s z’samm!“ wie gemacht ist für uns. Ein Rhythmus, der gleichzeitig Tradition verspricht, aber mit seiner Lebendigkeit auch das moderne Niederbayern widerspiegelt. Dass darüber hinaus auch noch die Textzeile „Leit hoit’s z’samm“ so perfekt zu unserem Netzwerkcharakter passt, ist natürlich genial.“ Buchner: „Und a bisserl frech darf’s ja auch sein – mia samma schließlich in Niederbayern!“
Anhören kann man sich das Ganze auf der Website des neu gegründeten Vereins Niederbayern-Forum e.V. unter www.niederbayern.de. Hier kann man sich auch Informationen rund um das Netzwerk holen und per Download einen Mitgliedsantrag bekommen – um selbst dabei zu sein, wenn es heißt: „Leit hoit’s z’samm“.

Passauer Bündnisses für die Rechte der Flüchtlinge

Abschiebung gestoppt

Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags hat entschieden: Joyce Ayikoru bekommt Zeit ihren Verlobten zu heiraten- Abschiebung für 6 Monate ausgesetzt!

Am Mittwoch, den 23.11.2011, entschied der Ausschuss für Eingaben und Beschwerden des Bayerischen Landtags (umgangssprachlich Petitionsausschuss) über das unmittelbare Schicksal von Frau Joyce Ayikoru. Bereits im September diesen Jahres wurde sie seitens der Bayerischen Behörden in Abschiebehaft genommen - jederzeit drohte ihr seither die Abschiebung nach Uganda. Von dort war sie vor zwei Jahren nach Deutschland geflohen, um politischer Verfolgung zu entgehen. Die Abschiebehaft wurde angeordnet, obwohl sie sich psychisch in äußerst labilem Zustand befindet, vor wenigen Monaten ein Kind verlor, die Heirat ihres deutschen Verlobten bereits fest geplant ist und auch keine Fluchtgefahr bestand.

Durch den Einsatz von Frau Braunersreuther, langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Diakonie, dem Passauer Bündnis für die Rechte der Flüchtlinge und engagierten Einzelpersonen konnte die Abschiebung eine Woche vor dem geplanten Termin nun gestoppt werden. Über die beim Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags eingereichte Beschwerde entschied der Ausschuss am Mittwoch: Frau Ayikoru hat nun 6 Monate Zeit, um die behördlicherseits erforderlichen Dokumente für die Heirat aus Uganda zu beschaffen. Im Falle der Abschiebung wäre Frau Ayikoru in sehr angeschlagenen psychischen Zustand und drohender politischen Verfolgung in Uganda ihrem Schicksal überlassen worden eine gemeinsame Zukunft mit ihrem Verlobten außer Reichweite.

Niemand flieht freiwillig. Menschenverlassen ihre Herkunftsländer in bestimmten Lebenssituationen, in denen sie akut bedroht und auf Schutz und Unterstützung angewiesen sind. Menschen gegen ihren Willen, unter Einsatz von Zwangsmitteln und Gewalt im Namen sog. Flüchtlingsabwehr abzuschieben, widerspricht der Menschenwürde.

Das Passauer Bündnis für die Rechte der Flüchtlinge setzt sich dafür ein, dass menschenrechtlich fragwürdige Entscheidungen bayerischer Behörden durch Schaffen von Öffentlichkeit kritisch hinterfragt werden. Einmal mehr konnte nun mithilfe vieler Unterstützer_innen so eine drohende Abschiebung verhindert und ein Mensch vor einem tragischen Schicksal bewahrt werden.

Datenkrake Soziale Netzwerke

Schulfilter kann schon heute "facebook" und "Like-button" in der Schule abschalten.

Datenschützer und Verbraucherschützer kritisieren immer stärker den Datenhunger von Facebook und anderen Internetangeboten. Besonders Kinder und Jugendliche sind den Regeln der Sozialen Netzwerke größtenteils hilflos ausgeliefert. Kaum ein Kind, das mit 14 Jahren bei Facebook ein Profil anlegt oder den „Like-Button“ drückt, weiß, dass diese Informationen auch in 25 Jahren noch auf den Servern von Facebook liegen. Davor können Kinder in der Schule bereits heute geschützt werden. Mit dem TIME for kids Schulfilter können Lehrkräfte alle Sozialen Netzwerke im Unterricht ausschalten und damit auch den „Like-Button“ auf anderen Websites deaktivieren, ohne die gesamte Website zu sperren. Zusätzlich gibt der Schulrouter nur eine einzige IP-Adresse für die gesamte Schule nach draußen, einzelne Lehrer oder Schüler sind so nicht identifizierbar. Das Surf-Verhalten von Kindern ist mit TIME for kids also vor der Sammelwut kommerzieller Unternehmen geschützt.

Gerade der „Like-Button“ war in das Visier der Datenschützer geraten, da Facebook jedes Aufrufen einer Website mit integriertem „Like-Button“ registriert und mit den Daten des Nutzers verknüpft. Der schleswig-holsteinische Datenschützer geht nun auch mit Bußgeldandrohungen gegen Websitebetreiber vor, die nach wie vor den „Like-Button“ auf ihrer Website integrieren. Die Datenschützer argumentieren, dass sowohl der „Like-Button“ als auch die Geschäftspolitik von Facebook, keine Daten zu löschen, gegen deutsche Datenschutzgesetze verstoße.

Zu der Debatte erklärt der Geschäftsführer der TIME for kids Informationstechnologien GmbH, Marian Schroeder: „Wir können als Erwachsene nicht zusehen, wenn rechtswidrig Daten über unsere Kinder gesammelt und gespeichert werden. Bis ein europäisches Datenschutzrecht etabliert wird, kann es noch Jahre dauern, daher muss schon heute für den Schutz der Kinder alles getan werden, was möglich ist. Die Schulen sollten auch gegenüber den Eltern Vorbild sein und die Schülerinnen und Schüler schützen, indem sie Soziale Netzwerke wie Facebook aus der Schule raushalten.“

Ohne Schulfilter
Mit Schulfilter

Wirtschaft erwartet langsameres Wachstum

Gute Stimmung in der niederbayerischen Wirtschaft: (von links) IHK-Hauptgeschäftsführer Walter Keilbart, HWK-Hauptgeschäftsführer Toni Hinterdobler, IHK-Präsident Dr. Josef Dachs, HWK-Präsident Franz Prebec

IHK-Umfrage im Herbst 2011 zeigt gute Lage aber gedämpften Optimismus

Der wirtschaftliche Aufschwung setzt sich fort, das hohe Tempo der Konjunkturentwicklung wird sich in den kommenden Monaten jedoch abschwächen – so lassen sich die Ergebnisse der jüngsten Konjunkturumfrage der IHK Niederbayern zusammenfassen. In der niederbayerischen Wirtschaft ist die Grundtendenz demnach nach wie vor positiv: 53 Prozent der Unternehmen beurteilen ihre derzeitige Geschäftslage als „gut“, während lediglich acht Prozent der Betriebe eine „schlechte“ Geschäftslage beklagen. Der Konjunkturklimaindikator liegt mit 126,9 Zählern weiterhin deutlich über seinem langjährigen Mittelwert.

„Die regionale Wirtschaft ist in einer sehr guten Verfassung“, erklärte IHK-Präsident Dr. Josef Dachs bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse. Insbesondere die Industrie schätze ihre derzeitige Situation sogar so gut ein, wie niemals zuvor. Auch wenn hohe Rohstoffpreise und die Haushaltsprobleme einzelner Staaten die Weltkonjunktur in den vergangenen Wochen gedämpft hätten, hätten die niederbayerischen Betriebe nach wie vor von ihrer Exportstärke profitieren und im Außenhandel weitere Zuwächse verzeichnen können. Wachstumsimpulse seien außerdem von der Binnennachfrage gekommen. Dank ausgezeichneter Arbeitsmarktdaten sei die Konsumlaune der Verbraucher unverändert gut und auch die Investitionen sorgten für Auftrieb.

Die zukünftige Geschäftsentwicklung sehen die Unternehmen jedoch nicht mehr so rosig wie noch bei der vorherigen Befragung im Mai dieses Jahres. Der Anteil der Unternehmen, die mit besseren Geschäften rechnen, sank von 37 auf 25 Prozent, während diejenigen, die eine Verschlechterung erwarten, von knapp sieben auf 14 Prozent zulegten. „Allerdings ist die Zahl der Unternehmen, die eine gleichbleibende Nachfrage erwarten, nochmals gestiegen und mit fast 64 Prozent nach wie vor sehr hoch“, betonte Dachs. Nach diesem Ergebnis werde sich der Aufschwung in den nächsten Monaten auf hohem Niveau, wenn auch mit gedämpfter Dynamik fortsetzen, sofern die derzeitigen Konjunkturrisiken nicht zum Tragen kommen.

Fortführung der Initiative „Europaregion Donau-Moldau“ 2012 bis 2015

In seiner Sitzung am 18.10.2011 beschließt der Ausschuss für Wirtschaft, Marketing und Arbeit über die Beteiligung der Stadt Passau an der Fortführung der Initiative „Europaregion Donau-Moldau“ im Rahmen eines INTERREG IV / Ziel 3-Projekts. Die Verwaltung schlägt vor, dafür einen einmaligen Kofinanzierungsanteil in Höhe von 4.500 € bereit zu stellen.

Die geplante Europaregion Donau-Moldau ist ein trinationaler Zusammenschluss der Regionen bzw. Bezirke Niederbayern, Oberpfalz, Südböhmen, Pilsen, Vysocina, Teile Niederösterreichs (Wald- und Mostviertel) sowie des Landkreises Altötting.

Die Europaregion bietet die einmalige Chance, als eigene Rechtspersönlichkeit grenzüberschreitende EU-Projekte auf regionaler und lokaler Ebene unter eigenständiger Programmverwaltung durchzuführen. Gleichzeitig stellt die Europaregion ein Gegengewicht zu den Metropolregionen im Ringen um EU-Fördergelder dar. Mit der Europaregion wird auch ein größerer Einfluss auf nationaler und europäischer Ebene erwartet.

Zur Erarbeitung der Grundlagen für den Aufbau der Europaregion wurde im Jahr 2009 ein INTERREG IV-Förderantrag (Österreich-Bayern) und Ziel 3-Förderantrag (Bayern-Tschechien) gestellt, um eine Netzwerk- und Potentialanalyse durchzuführen. Des Weiteren wurde ein Gutachten zur Gründung und Erarbeitung der zukünftigen Organisationsstrukturen in Auftrag gegeben. Die Zusammenführung von Netzwerk- und Potentialanalyse erfolgt Ende 2011. Das Gutachten über die zukünftigen Organisationsstrukturen soll voraussichtlich bis Mitte 2012 abgeschlossen

sein.

Um diese Ergebnisse umsetzen zu können, ist ein Folgeprojekt zwingend erforderlich, wozu ebenfalls ein Antrag auf Ziel 3 / INTERREG IV-Förderung gestellt werden muss.

Dem Antrag liegen folgende Projektziele zugrunde:

1. Die Entwicklung und Abstimmung einer Gesamtstrategie zur Positionierung der Region in Europa.

2. Die Entwicklung und Definition konkreter Umsetzungsschritte aus den Analyseergebnissen.

3. Die Stärkung vorhandener Netzwerke und deren Ausbau als zentrale Multiplikatoren.

4. Die nachhaltige Etablierung des Europaregion-Gedankens in der Region.

Die Projektlaufzeit reicht vom 01.07.2012 bis 30.06.2015. Die Gesamtkosten hierfür belaufen sich auf 1,34 Mio. €, wovon auf Niederbayern ein Anteil von 570.000 € entfällt. Bei einer erwarteten 70 %igen Förderung beträgt die Kofinanzierung nur 30 %. Um diesen Anteil aufzubringen, leistet jeder niederbayerische Landkreis in 2012 eine einmalige Umlage von 17.000 € und jede kreisfreie Stadt, sowie die große Kreisstadt Deggendorf, eine einmalige Umlage von 4.500 €.

Wolfgang Peherstorfer geehrt!

Verdienste um die Republik Österreich

Hofrat Wolfgang Peherstorfer wurde kürzlich von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer im Auftrag des Bundespräsidenten mit dem „Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“ ausgezeichnet. Einerseits waren seine Dienste auf der BH Schärding ausschlaggebend, andererseits auch sein ehrenamtliches Engagement im kulturellen Bereich in der Stadt Schärding Grund dafür, eine solch hohe Auszeichnung zu überreichen. Bgm. Angerer gratulierte dem Obmann des Kulturvereins und bedankte sich für die ehrenamtliche Tätigkeit als Chef des Kulturvereins, welche für Schärding im kulturellen Bereich sehr wichtig ist.

EW erhalten Sonderzuschuss vom Freistaat

Gute Nachrichten für die Europäischen Wochen!

Nachdem Festspielintendant Dr. Pankraz Freiherr von Freyberg, sein Nachfolger ab 1. Januar 2012, Peter Baumgardt, sowie der Schatzmeister Prof. Dr. Hans-Peter Scharl bereits im Mai einen Sonderzuschuss in Höhe von 30.000 Euro beim Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst beantragt hatten, kam nun der positive Bescheid aus München.

Sowohl der zuständige Minister Dr. Wolfgang Heubisch als auch die gesamte bayerische Staatsregierung stellten somit ein weiteres Mal unter Beweis, dass man den Festspielen Europäische Wochen Passau bestens gesonnen ist. Statt 270.000 Euro stehen nun 300.000 Euro zur Verfügung. Maßgeblich war dafür auch das Engagement von Politikern aus der Region, die sich für die Genehmigung der zusätzlichen Fördermittel stark gemacht hatten. Dies waren der Bundestagsabgeordnete, Staatssekretär Dr. Max Stadler, sowie die Landtagsabgeordneten Eike Hallitzky, Franz Xaver Kirschner, Konrad Kobler, Reserl Sem, Bernhard Roos sowie Walter Taubeneder.

Notwendig wurden die zusätzlichen Mittel durch einen finanziellen Mehrbedarf, der sich in diesem Jahr durch den Übergang von Freyberg auf Baumgardt im Amt des Intendanten ergab. Außerdem sollten etwas größere Spielräume für die Jubiläumsfestspiele, die 60., im kommenden Jahr geschaffen werden.

Immer wieder samstags...

Die SAMS-Stube des Kinderschutzbubdes

Am Samstag mal in aller Ruhe einkaufen – das wünschen sich Eltern, vor allem wenn es auf Weihnachten zugeht. Die SAMS-Stube des Kinderschutzbundes Passau macht`s möglich. Hier mitten in der Stadt in der Nikolastraße sind Kinder von 3 bis 6 Jahren am Samstag bestens aufgehoben. Sie werden von pädagogischen Fachkräften betreut. Schon um 9 Uhr können Felix und Lena hier anklopfen. Ausgerüstet mit Hausschuhen oder rutschfesten Söckchen und Brotzeit stürzen sie sich ins Abenteuer SAMS-Stube. Hier gibt es jedes Mal ein neues aufregendes Programm. Einmal verwandeln sich die Kinder in Hänsel und Gretel, spielen das Däumelinchen oder tauchen ein in einen Blätterwald, um dem Herbst auf die Spur zu kommen. „Jeder Samstag steht unter einem anderen Motto“, erklären Theresa Rammer und Nicole Liedl, die zusammen mit einem Team aus 6 Mitarbeitern den Tagesablauf gestalten.

Die SAMS-Stube ist für alle Eltern und Kinder offen, egal ob die Mütter und Väter arbeiten oder etwas erledigen müssen. Und die Kinder kommen nie mit leeren Händen nach Hause. Es wird immer gekocht oder gebastelt und sie können der Mama etwas Selbstgebackenes oder dem Papa etwas Selbstgemachtes mitbringen. Die Halbtagsbetreuung ( 5 Euro pro Kind) endet um 12:30, die Ganztagsbetreuung (10 Euro) um 16:00 Uhr. Zeit genug, dass die Familie den Tag noch gemeinsam ausklingen lassen kann.

Das Schöne an der SAMS-Stube ist, dass die Kinder auch spontan kommen können; lieber ist es den Betreuerinnen natürlich, wenn die Eltern vorher anrufen- dann sind sie auch sicher, dass ein Platz frei ist. Es können bis zu zwölf Kinder aufgenommen werden. Die SAMS-Stube  ist ein Projekt von „FamilienLeben in Passau“, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern. Sie hat sich im ersten Jahr ihres Bestehens bereits bestens etabliert und ist heute eine beliebte Adresse für ein unterhaltsames Wochenende.

 

Kinderschutzbund Passau e.V., Nikolastr. 9, 94034 Passau, Telefon 0851/2559, mail@kinderschutzbund-passau.de, www.kinderschutzbund-passau.de

Weitere Angebote des Kinderschutzbundes in Passau

Kinderstube, Kleiderladen, Lernhilfe, Deutschunterricht für ausländische Kinder, Elternkurse, Lesenachmittag, Familienhilfe und Familienpaten, Babysitter – und Tagesmütterkurse, Ferienganztagesbetreuung, begleiteter Besuchskontakt.

Europaregion

 

OÖ, Bayern und Tschechien gründen 2012 die Europaregion Donau-Moldau

Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl: "Drei Regionen arbeiten gemeinsam an ihrer wirtschaftlichen und kulturellen Weiterentwicklung" (LK) Die politischen Vertreter aus Bayern, Tschechien und Oberösterreich haben in Waldkirchen (Bayern) die Weichen für die Gründung der "Europaregion Donau Moldau" im Jahr 2012 gestellt. "Wir werden zunächst eine Arbeitsgemeinschaft gründen, ähnlich der Bodensee-Konferenz" sagt Wirtschafts- und Europa-Landesrat Viktor Sigl, der OÖ in Waldkirchen vertreten hat. So sollen die EU-Förderprogramm effizient angezapft werden können.

 Die Vorarbeiten für die Europaregion Donau-Moldau befinden sich aktuell in der Abschlussphase. Dazu gehören eine Netzwerk- und Potenzialanalyse, die die Schwerpunktthemen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit identifizieren sollen. "Es geht um gemeinsame Arbeitsfelder, die in allen Regionen Mehrwerte versprechen, etwa die Bereiche Bildung und Qualifikation sowie Infrastruktur, Verkehr und Mobilität. All das sind Grundlagen für die Zusammenarbeit in der Europaregion Donau-Moldau", so Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl. "Die Ziele der an der Europaregion Donau-Moldau beteiligten Regionen", so Sigl, "sind eine gemeinsame Strategie und gemeinsame Aktivitäten, die zur wirtschaftlichen und kulturellen Weiterentwicklung unserer Länder beitragen."

Für die Auswahl der Arbeitsfelder werden regionale Expertinnen und Experten einbezogen, die zum  Abschluss der Potenzialanalyse ihr Feedback abgeben. Auch die Ergebnisse mehrerer Experten-Workshops fließen in die Analyse ein. Die Ausschussmitglieder sprachen sich in Waldkirchen zudem dafür aus, auch die politischen Gremien der Regionen mit der Themenauswahl zu befassen.

Aus einer vom Land Oberösterreich in Auftrag gegebenen Analyse der Universität Innsbruck können nun auch klare Empfehlungen für die Organisationsform der Europaregion Donau-Moldau abgeleitet werden. Der "Europäische Verbund für territoriale Zusammenarbeit" (EVTZ) wird als geeignete rechtliche Organisationsform erachtet, wobei jedoch durch die aktuelle Novellierung der EVTZ-Verordnung in Brüssel noch wesentliche Verbesserungen der Verordnung zu erwarten sind und umfassender nationaler Abklärungsbedarf besteht. Vor diesem Hintergrund plädierten die Sitzungsteilnehmer, die Europaregion ab 2012 als Arbeitsgemeinschaft zu konstituieren, deren Statuten sich an die der äußerst erfolgreichen Internationalen Bodenseekonferenz anlehnen. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Arbeiten an der Europaregion effizient und gut koordiniert weitergeführt werden können.  Die Vorbereitung eines Europäischen Verbundes für territoriale Zusammenarbeit als verbindliche rechtliche Basis kann dann mittelfristig von der Arbeitsgemeinschaft in Angriff genommen werden.

Für die Gründung und den Arbeitsstart der Europaregion Donau-Moldau im kommenden Jahr werden von den beteiligten Regionen wieder Anträge in Förderprogrammen der Europäischen Union für grenzüberschreitende Zusammenarbeit gestellt. Die erwarteten Fördermittel sollen für die Einrichtung eines schlanken Europaregions-Managements in allen beteiligten Regionen eingesetzt werden. Dieses wird dann beispielsweise sog. Facharbeitsgruppen für die wichtigsten Kooperationsbereiche betreuen, die Öffentlichkeitsarbeit in der Region und auf europäischer Ebene vorantreiben und dafür sorgen, die Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zu informieren und in die Europaregion einzubinden.

Die Mitglieder des Politischen Lenkungsausschusses und Proponenten-Komitees Vordere Reihe: Kaspar Sammer, Geschäftsführer der EUREGIO, (Organisator), Josef Höppler, Bgm. von Waldkirchen und Hausherr, Franz Löffler, Bezirkstagspräsident der Oberpfalz und Landrat von Cham, Ludwig Lankl, Landrat von Freyung-Grafenau, Euregio-Vorsitzender und 2011 Vorsitzender des Politischen Lenkungsausschusses, Johann Hofbauer, Abgeordneter aus Niederösterreich, Viktor Sigl, Wirtschafts-Landesrat, Oberösterreich. Mittlere Reihe: Martin Hysky, Bezirksrat von Vysocina, Frantisek Stangl, Bezirksrat von Südböhmen, Petr Osvald, Berater des Hauptmanns von Pilsen, Brigitta Brunner, Regierungspräsidentin der Oberpfalz. Obere Reihe: Josef Federhofer, stv. Landrat des Landkreises Passau, Heinz Grunwald, Regierungspräsident von Niederbayern.