Passionskonzert

Stabat Mater
Musik

Beim diesjährige Passionskonzert des Referats Kirchenmusik im Bischöflichen Ordinariat Passau erklingt  – in Verbindung mit dem Internationalen Weltgebetstag der Frauen sowie dem Weltfrauentag – ein Werk, das die Leidensgeschichte aus weiblicher Perspektive betrachtet: das Stabat Mater der französischen Komponistin Marie Clémence de Grandval (1830–1907).

Der mittelalterliche Text meditiert Maria, die Mutter Jesu, die unter dem Kreuz ihres Sohnes steht – voller Schmerz und dennoch in tiefem Glauben: In diesem schmerzvollsten Moment ihrer Mutterschaft hält sie in ihrem „Fiat“, ihrem „Mir geschehe nach deinem Wort“, stand. So wird Maria zum Vorbild für die Bewährung des Glaubens in den Extremen des Lebens – und zugleich zu einem Trost- und Hoffnungsbild, das uns zusagt: Im Leid sind wir nicht allein.

Die Vertonung des Stabat Mater der französischen Komponistin Marie Clémence de Grandval (1830–1907) ist ein eindrucksvolles Werk einer heute nahezu vergessenen, zu Lebzeiten gefeierten Künstlerin, die exemplarisch für das kreative Schaffen komponierender Frauen im 19. Jahrhundert steht. Als Schülerin von Frédéric Chopin, Friedrich von Flotow und Camille Saint-Saëns verband Grandval musikalische Tiefe mit großer Ausdruckskraft – in diesem Werk im Sujet der „mater dolorosa“.

Unter der Leitung von Marius Schwemmer musizieren Elisabeth Jehle (Sopran), Katrin Auzinger (Alt), Robert Reichinek (Tenor), Markus Volpert (Bass), Julia Rinderle (Klavier), Christian Müller (Harmonium), sowie ein Ripieno-Quartett des Diözesankammerchors Passau.

Der Eintritt zu diesem ca. 75-minütigen Konzert ist frei, eine Türkollekte wird erbeten.

Veranstaltungsdaten

Datum
07.03.2026
Beginn
17:00 Uhr
Ort
Hauskapelle Heilig Geist in Spectrum Kirche Passau
Schärdinger Str. 6
94032 Passau

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