© Fatma Cekmez
Sie gilt als eine der aufregendsten Pianistinnen unserer Zeit. Geboren und aufgewachsen in Istanbul, kam Büşra Kayıkçı bereits früh mit Kunst in Berührung, insbesondere mit Ballett, Malerei und Klaviermusik. Nach Abschluss ihres Studiums der Innenarchitekur und des Environmental Designs begann sie mehr und mehr musikalische Elemente in ihre Gestaltungskonzepte aufzunehmen.
Als interdisziplinäre Künstlerin strebt Büşra Kayıkçı danach, eine einzigartige Stimme an der Schnittstelle von Musik, Raum und Bild zu schaffen. Seit ihrer Debüt-Aufnahme „Eskizler“ (2019) hat sie konsequent versucht, ihre Klangpalette zu erweitern, und ihren Sound im Album „Places“ (2024) und zuletzt im EP-Projekt „Weaving“ (2025) weiterentwickelt.
„Weaving“ ist ein sehr persönliches und konzeptionelles Album, das von den alten Webtraditionen Anatoliens inspiriert ist, wo ihre familiären Wurzeln liegen. Mit dieser Musik zieht sie eine Parallele zwischen traditionellen Webstühlen und ihrem Klavier, beides Instrumente mit imposanter Silhouette und komplexem Innenleben, um das Geschichtenerzählen sowohl durch Musik als auch durch handwerkliches Können zu erforschen.