Lena Schabus zeigt im MMK Passau rund 60 großformatige fotografische Kompositionen. Aus zahlreichen Einzelaufnahmen entstehen dichte Bildwelten zwischen Realität und digitaler Fiktion. Die urbanen und industriellen Landschaften wirken zunächst plausibel, offenbaren bei genauerem Hinsehen jedoch Brüche und Irritationen.
Die Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld von Vertrautem und Unwirklichem und stellen die Frage nach dem Authentischen. Zugleich knüpft Schabus mit ihren „Weltlandschaften“ des Anthropozän an die Tradition der Donauschule des 16. Jahrhunderts an.