Nach Ostern und der erfolgreich abgespielten Operette, startet das Theater an der Rott in das letzte Drittel der Spielzeit 2025/2026, für die sich schon eine äußerst zufriedenstellende Zwischenbilanz ziehen lässt: gestiegene Abonnenten- und Zuschauerzahlen, eine Zunahme an Schulbuchungen, zahlreiche ausverkaufte Vorstellungen und durchwegs positive Resonanz seitens des Publikums und der Medien.
Während die Tage langsam länger, Lichtverhältnisse heller und die Natur bunter werden, widmet man sich am Theater an der Rott derzeit eher dunkleren, mitunter schwereren, aber zweifellos wichtigen Themen wie Flucht und Heimatsuche und vor allem auch der Aufarbeitung der grausamen Verbrechen des Nationalsozialismus.
„Mit der Premiere unserer nächsten Produktion beginnt so quasi ein politischer Zyklus. Schauspiel („Die Nacht kurz vor den Wäldern“, Monolog von Bernard-Marie Koltès, Ende April bis Anfang Mai), Oper („Das Tagebuch der Anne Frank“, Mono-Oper von Grigori Frid, ab 9. Mai) und Musical („Cabaret“ von John Kander und Fred Ebb, ab 19. Juni) beschäftigen sich mit Identitätssuche, Ausgrenzung und politischen Systemen und sollen gleichermaßen verdeutlichen, wie wichtig es ist, uns mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und dass uns Geschichte immer noch und immer wieder aufs neue angeht – angehen muss.
Zu Spielzeitende im Juli wird es dann wieder romantisch und poetisch, wenn mit italienischen Opern-Arien bei einem „Romantischen Serenadenabend“ und einem Konzert von The Sonic Brewery die Saison ausklingt. Einzelne unterschiedliche Konzerte, sowie ein Tanzabend aus dem Format Theater Spezial, Auftritte in sozialen Einrichtungen sowie der Märchenzoo für die kleinsten Zuschauer runden das umfangreiche, vielseitige Programm ab.“