© Zsolt Szederkenyi
Der niederländische Vibraphonist tschechoslowakischer Herkunft Miro Herak hat sich mit dem führenden tschechischen Pianisten Daniel Bulatkin zu einem Projekt zusammengetan, das in ganz Europa und darüber hinaus für Aufsehen sorgt.
Die Musik dieser Gruppe ist stark von slawischer und Gypsy-Volksmusik, sowie von impressionistischer klassischer Musik und Rhythmen aus dem Balkan geprägt und spiegelt die gemeinsamen mitteleuropäischen Wurzeln der beiden Bandleader wider.
Die Kompositionen von Bulatkin und Herak verbinden wilde Rhythmen, üppige Klanglandschaften und eindringliche, einprägsame Melodien mit einer starken erzählerischen Qualität, die auf alten Volksmärchen und/oder aktuellen Ereignissen basiert. Der unverwechselbare Klang des Vibraphons, leichte Elektronik und der Einsatz erweiterter Spieltechniken am Kontrabass machen „Elysium“ zu einer der spannendsten neuen Formationen der europäischen Jazzszene.
Ihr Stück „The Simple Things“ mit dem Meister-Saxophonisten Seamus Blake wurde mit dem OSA-Preis für die „Beste tschechische Jazzkomposition des Jahres 2024“ ausgezeichnet.
Auch 2025 ließen sie nicht nach und tourten intensiv durch Großbritannien, Europa und Asien, mit Höhepunkten wie Auftritten beim JZ Festival in Shanghai (China), dem Taichung Jazz Festival (Taiwan), dem Jazz Po Polsku Festival in Warschau (Polen) und im PizzaExpress Club in London (Großbritannien), wobei bei letzterem der renommierte Saxophonist Will Vinson mitwirkte.
Ohne Übertreibung haben Zehntausende Zuhörer auf der ganzen Welt die Musik dieses Projekts genossen, und hoffentlich werden noch viele weitere hinzukommen. Die Gruppe arbeitet derzeit an ihrem lang erwarteten, ambitionierten Debütalbum.