Das Programm zelebriert die Kraft der Tonarten und schlägt einen Bogen von filigraner barocker Klarheit über die hochexpressive Romantik bis hin zur vollendeten Wiener Klassik.
Den Auftakt bildet mit Johann Sebastian Bachs „Partita B-Dur (BWV 825)“ eines der elegantesten und lichtvollsten Werke des Komponisten. Mit ihrer tänzerischen Leichtigkeit und feinen Struktur zieht die Partita von den ersten Tönen an in ihren Bann.
Mit den Händel-Variationen op.24 von Johannes Brahms folgt ein monumentaler Höhepunkt des Abends. Brahms verarbeitete hier ein schlichtes B-Dur-Thema von Georg Friedrich Händel zu 25 meisterhaften und ebenso feinsinnigen wie hoch virtuosen Variationen, die in einer mitreißenden Fuge gipfeln.
Den krönenden Abschluss bildet Franz Schuberts vorletzte Klaviersonate in A-Dur (D 959). Sie zählt zu den tiefgreifendsten Werken der Klavierliteratur, voller dramatischer Kontraste, inniger Melodien und zeitloser Schönheit.
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