Der Herbst im Museum Angerlehner steht im Zeichen zeitgenössischer Malerei: Mit „Am Rand des Blickes“ präsentiert das Museum erstmals eine museale Werkschau des österreichischen Künstlers Martin Veigl. In seinen Arbeiten werden beiläufige Gesten und alltägliche Szenen zu offenen Bildräumen, in denen Figuration und Abstraktion aufeinandertreffen. Parallel zeigt die in Deutschland lebende polnische Künstlerin Justine Otto unter dem Titel „Other Collisions“ zentrale Arbeiten aus unterschiedlichen Werkphasen. Historische Figuren, Körperbilder und kulturelle Fragmente werden darin überlagert, verändert und zu neuen Konstellationen verbunden. Gemeinsam zeigen die beiden Ausstellungen unterschiedliche Zugänge zu einer Malerei, die Vertrautes aufgreift und zugleich neu befragt. Beide Ausstellungen werden am 10. Oktober um 15 Uhr gemeinsam eröffnet.