Was passiert, wenn das Licht ausgeht – nicht nur für wenige Minuten, sondern über einen längeren Zeitraum? Die Stadt Passau hat hierfür ein Konzept entwickelt, um Bürgerinnen und Bürger auch bei einem großflächigen Stromausfall (Blackout) zu unterstützen.
Ziel des Notfallplans ist es, die Bevölkerung in einer außergewöhnlichen Krisensituation zu unterstützen und verlässliche Strukturen für Information, Hilfe und Unterstützung bereitzustellen. Wird die Stromversorgung für mehr als sechs Stunden unterbrochen, werden insgesamt 15 über das Stadtgebiet strategisch verteilte Infopunkte, sogenannte „Leuchttürme“, umgehend aktiviert, wo Ansprechpartner rund um die Uhr zur Verfügung stehen.
Diese Leuchttürme dienen als erste Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger und erfüllen dabei drei wesentliche Funktionen:
Eine detaillierte Übersicht der „Leuchttürme“ sowie eine Karte, auf der alle 15 Standorte im Stadtgebiet verzeichnet sind, sind auf der Homepage der Stadt Passau unter www.passau.de aufgeführt. Hier finden sie auch alle weiteren Informationen bezüglich Zivil- und Katastrophenschutz.
Katastrophenschutz ist keine rein städtische Aufgabe, sie beginnt bereits in den eigenen vier Wänden. Um im Ernstfall besonnen reagieren zu können, ist eine gute Vorbereitung entscheidend.
Auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bietet wertvolle Unterstützung. Auf der Homepage des BBK (Link ebenfalls auf der Homepage der Stadt Passau) finden sich leicht verständliche Checklisten und Ratgeber, die im Falle eines Blackouts oder anderen Krisen lebenswichtig sein können.