Am Sonntagnachmittag finden sich wieder allerhand Handwerker im Freilichtmuseum ein und lassen die Besucher eintauchen in eine längst vergangene Zeit. Der alte Steinbackofen wird bestückt, um darin knuspriges Holzofenbrot zu backen. Noch warm kann man sich einen frisch gebackenen Laib mit nach Hause nehmen.
Im Sachl werden wohlduftende Lebkuchen mit ruhiger Hand kunstvoll verziert. Im Nachbargebäude werden Schafwolle zu Flachs du Garn versponnen.
Im Kapplhof findet man Ingrid Grimbs – sie beherrscht die Kunst des Kreuzstichs und bestickt damit feines Leinen.
Davor bietet der Holzhandwerker seine Produkte an, er werkelt am Kapplhof an seinen Rechen, während der Schindelmacher „sein“ Holz auf ganz andere Art und Weise bearbeitet.
Das Paul-Friedl-Haus ist ganz in weiblicher Hand. Die Klöpplerinnen lassen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und eine Goldhaubenstickerin zeigt ihre kunstvoll gestalteten Meisterwerke.
Vor der Relaisstation kann man den Wagner und die Holzdrahthobler antreffen, sie informieren gerne über ihr besonderes Handwerk. Vervollständigt wird diese Riege durch den Drechsler, der direkt in der Werkstatt des Raidlhauses arbeitet.
Wenn das Wetter es zulässt, arbeitet der Schmied in seiner mobilen Schmiede, mit der Pferdekutsche kann man eine Ausfahrt übers Gelände machen und dabei ganz eigene Ausblicke entdecken.
Fürs leibliche Wohl sorgen die Tafernwirtschaft „Ehrn“ und das Café Heimat.