aus dem Roman "Wir sollten Ferrucci fragen“
Kunst, Fakes, Roboter – Fragen über Fragen!
„Die Welt will betrogen sein, also werde sie betrogen.“
(Sebastian Brant, 1458-1521, Das Narrenschiff)
Aurelio Ferrucci, ehemaliger Meisterfälscher und nun gefragter Kunstexperte, behauptet, dass man Gemälde als echt oder falsch erkennen kann, indem man sich ihrer Aura aussetzt. Doch ist das wirklich möglich?
Hat der große Michelangelo seinen Kollegen Botticelli als Stümper verspottet, der keine Füße malen kann? Ein Brief gibt Hinweise darauf. Aber ist das Autograf echt?
Wurde Papst Benedikt in der Sixtinischen Kapelle vom Satan heimgesucht und wir haben aus gutem Grund nie etwas davon erfahren?
Und was hat der weibliche humanoide Roboter Sofonisba Modigliani mit alldem zu tun?
Können wir unseren Augen und Ohren noch trauen?
Wilfried Schaus-Sahm wirft in seiner Science-Fiction-Geschichte ein literarisches Streiflicht auf ein Thema unserer Zeit.
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Wilfried Schaus-Sahm, der 1949 in Aachen geboren wurde und in Aachen und Freiburg Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte studierte, arbeitet als Künstler, Konzertveranstalter, Kurator und Autor in Duisburg. Er gründete und gestaltete als künstlerischer Leiter mehrere Musikfestivals und Konzertreihen, u. a. das internationale Traumzeit-Festival in Duisburg. Schaus-Sahm trat in Einzelausstellungen als Maler, Grafiker und Fotograf hervor. 2012 entwickelte er das Konzept der Duisburger Mercator Matineen, deren Programm er seitdem kuratiert.
2023 zeichnete ihn die Stadt Duisburg für seine Verdienste um Kultur, Wissenschaft und Bildung mit der „Mercator Ehrennadel“ aus.
Zuletzt erschienen der Roman „Denner“, die Konzertanekdoten „Grappellis Geigenkasten“ und der Lyrikband „Fragen an die Wissenschaft“.