Limpe Fuchs (Foto: Sebastian Ambrosius)
Das Noise &Arts Festival ist das Festival avantgardistischer und improvisierter Musik in der Dreiflüssestadt. Es kombiniert unerhörte Klänge mit optischen Ausnahmeeindrücken und verleiht dem Besucher das Gefühl in eine neue Sphäre erlebbarer Kunst einzutauchen. Die Konzerte finden in der Ausstellung statt.
Renate Moran, Linz
Renate Moran lebt Kunst in vielen Formen: Malerei, Lithografie, Schreiben und Objektkunst. Als Vorsitzende von „BSA-Art OÖ“ und Mitglied des Linzer Kulturbeirats setzt sie sich aktiv für bessere Bedingungen in der Kulturszene ein. Ihr Engagement für Frauenrechte und Gleichberechtigung wurde 2017 mit dem Großen Verdienstzeichen für Kultur und Kunst der Stadt Linz ausgezeichnet.
Stefan Braitinger, Haselbach
„Doc“ Stefan Braitinger kennt man hier vor allem als Rockmusiker und Arzt. Weniger bekannt, aber ebenso wichtig für ihn: Fotografie und Malerei. Seine Bilder sind fantasievoll, detailreich und voller überraschender Motive.
Kleine Podiumsdisskusion
Zur Ausstellungseröffnung diskutieren beide Künstler über die Situation der Kultur in bewegten Zeiten.
Vernissage: 30. April, 19.00 Uhr
Anita Straßer (Electronic Devices, Noisetools) und Lu Laumer (Modular Soundsystems) arbeiten seit Jahren zusammen. Aus ihren experimentellen „John und Yoko Sessions“ entstand auch das Noiseprojekt TOENUNGSFLUID , mit dem sie live auftreten.
Lu Laumer – Elektronik
Anita Straßer – Elektronik
Donnerstag, 30. April, 20.00 Uhr
Musiker aus Ulrichsberg und München treffen auf den Künstler T. Scharrenbroich. Gemeinsam verbinden sie Improvisationsmusik mit visuellen „Lightfiles“. Während des Improjazz werden fragmentarische Bilder live bearbeitet und in den Raum projiziert.
Schlagzeug, Cello, Bass, E-Gitarre und Posaune treffen auf Visuals.
Freitag, 1. Mai, 19.00 Uhr
Die Performancegruppe Atomic Gandhi bewegt sich zwischen Elektro-Geballer und Freejazz. Improvisation trifft auf Loops und elektronische Sounds. Den ersten Teil des Abends gestalten ihre Freunde von URBT , die monotone Technoästhetik mit live gespielten Gitarren verbinden.
Samstag, 2. Mai, 19.00 Uhr
Die legendäre Klangkünstlerin gilt als eine der Pionierinnen der experimentellen Musik in Deutschland. Sie spielte u.a. mit Friedrich Gulda und Albert Mangelsdorff und betrieb jahrzehntelange Klangforschung im Projekt Anima Sound.
Heute tritt sie solo mit Klanginstallationen auf – mit Synthesizer, Percussion, Holz, Metallröhren und Steinen.
Freitag, 8. Mai, 19.00 Uhr
Doppelkonzert:
Performanceprojekt von Philip Hölldobler. Akustische Instrumente werden zerlegt, elektronisch verfremdet und neu zusammengesetzt – halb akustisch, halb synthetisch.
Open Space Performunion eV, Berlin.
Die Künstler Lars Crosby und Philip Kevin Brehse präsentieren einen performativen „Liliensalon“ Wachsein, Wahrnehmung und Klang.
Samstag, 9. Mai, 19.00 Uhr
Die Passauer Musiker Markus Schlesag (Kontra- und E-Bass) und Leo Gmelch (Basssaune, Tuba) wagen sich erstmals gemeinsam ins Noise-Terrain. Eine Expedition durch tiefe Frequenzen, Groove und Klangexperimente.
Mittwoch, 13. Mai, 19.00 Uhr
Der aus dem Raum Tittling stammende Gitarrist lebt seit vielen Jahren in New York und ist dort Teil der experimentellen Musikszene. Beim Noise & Arts Festival kehrt er mit einem Solo-Programm aus Gitarre und Elektronik in seine Heimat zurück.
Freitag, 15. Mai, 19.00 Uhr
Traditionelles Abschlusskonzert im Rahmen der Passauer Musiknacht. Vier Musiker verbinden elektronische Sounds mit Drum-and-Bass-Rhythmen und experimentellen Klangflächen.
Besetzung: Lu Laumer, Maze Hofer, Stuffi Stummer, Jack Oby.
Samstag, 16. Mai, 21.00 Uhr
Im Donauatelier des Kulturmodells
Bräugasse 9 | 94032 Passau (Eingang Donaukai)
Eintritt: 10 € / 7 €
Die Ausstellung ist während der ganzen Festivalzeit geöffnet: Mi – So, 14 – 17 Uhr
Alle Infos unter www.noise-arts.de