Die österreichische Künstlerin Ursula Hübner, langjährige Professorin für Malerei und Grafik an der Kunstuniversität Linz, präsentiert im Kubin-Haus Arbeiten aus mehreren Werkserien der letzten Jahre. Ihre Bilder und Collagen sind bevölkert von enigmatischen Wesen, imaginierten Erscheinungen und rätselhaften Objekten – und treten damit in einen spannenden Dialog mit Alfred Kubins Nähe zu Traumvisionen und Phantasiewesen. In der Serie „Afterglow“ dringen diese Erscheinungen in die ästhetisch perfekte Welt alter Wohnmagazine ein. Weitere Serien wie „The Invisible“, „Die Organe der Geister“, „Justine“ und „Die Geometrie der Liebkosung“ kreisen um Erinnerung, Vergänglichkeit und Verlust, öffnen aber zugleich Räume für Hoffnung und Neubeginn.