Am 05. Juni um 18 Uhr eröffnet eine Ausstellung, die den Blick auf Hiroshima nicht allein historisch richtet, sondern aus der Perspektive einer jungen Generation neu befragt. Ausgehend von der 79. Gedenkfeier im Sommer 2024 anlässlich des Atombombenabwurfs auf Hiroshima entwickelte Michael Selbitschka ein besonderes Ausstellungsprojekt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie junge Menschen heute mit der Erinnerung an die Ereignisse des 6. August 1945 umgehen und welche Spuren dieses historische Ereignis in ihren Familien hinterlassen hat.
Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus Hiroshima entstand ein Fragenprojekt, das persönliche Perspektiven, familiäre Erinnerungen und die Bedeutung gelebter Erinnerungskultur sichtbar macht. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine fotografische Reportage der Gedenkzeremonie 2025 sowie ein eigens für die Präsentation geschaffenes Diorama von Alexander Selbitschka.
Die Ausstellung wird am 05. Juni um 18 Uhr eröffnet und verbindet historische Einordnung mit individuellen Stimmen und würdigt das Engagement junger Menschen, die Erinnerung an Hiroshima an kommende Generationen weiterzugeben.