Was haben der Pumuckl in München, das Kasperle in Augsburg und die Knödelwerferin in Deggendorf gemeinsam? Alle drei findet man als Motiv einer Fußgängerampel in ihrer Heimatstadt.
Bereits im vergangenen Juli hat der Verkehrsausschuss der Stadt Deggendorf beschlossen, dass die Fußgängerbedarfsampel im Östlichen Stadtgraben beim Maria-Ward-Platz die Kultfigur der Knödelwerferin zeigen soll.
Die Knödelwerferin ist eine fest im kollektiven Gedächtnis verankerte Gestalt, die sowohl historisch als auch kulturell eine zentrale Rolle in den lokalen Überlieferungen spielt. Mit ihrer Integration in die Ampelgrafik wird nicht nur ein Stück Stadtgeschichte gewürdigt, sondern auch die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Lebensraum gestärkt.
Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass individuelle Signalgeber die Aufmerksamkeit erhöhen und die Akzeptanz von Fußgängerampeln insbesondere bei Kindern und Jugendlichen fördern können.