Aus der ehemaligen Bühnenspielgruppe des Gymnasiums haben sich Theaterbegeisterte zusammengeschlossen, um einen Klassiker der amerikanischen Literatur „Die Glasmenagerie. Spiel der Erinnerungen“ zur Aufführung zu bringen. Das Familiendrama zeigt eindrucksvoll, wie Lebenträume ungelebt bleiben, Selbstverwirklichung durch die Umstände kaum möglich ist und die Betroffenen in andere Realitäten flüchten müssen. In Form eines Rückblicks auf Szenen des Familienlebens wird – wie im epischen Theater – die Handlung vom Sohn erläutert und kommentiert. Typisch für den Autor sind seine autobiografischen Bezüge und die tiefe Symbolkraft in seinem Werk.